St. Koloman
Die Oper an der Taugl
- Die Taugler Liedertage mit der Zauberflöte.
- Foto: Taugler Liedertage
- hochgeladen von Josef Wind
Die heurigen Taugler Liedertage bieten ein besonderes Ereignis. Am 4. (15 Uhr), 5. (14 Uhr) und 6. September (11 Uhr) wird die „Taugler Zauberflöte“ nach W. A. Mozart und E. Schikaneder gespielt.
ST. KOLOMAN. Mozart berühmteste Oper als märchenhafte Familienfassung in vier Bildern: Tamino, Pamina und Papageno nehmen Jung und Alt mit auf die Reise in ein Abtenteuer über Mut, Freundschaft, Liebe und die Kraft, sich zu verändern. Die Fassung für die Taugler Liedertage stammt von Johannes B. Czernin in Kooperation mit Daniel Ott und Dominik Schnaitt. Die musikalische Leitung hat Karim Zech inne. Die vorliegende Bearbeitung verdichtet das Werk von Wolfgang Amadé Mozart und Emanuel Schikaneder auf vier recht kurze Akte / Bilder, ohne seinen Kern anzutasten. Eine neu geschaffene Figur – die Sprecherin – tritt als weise Begleiterin in die Handlung ein. Sie übersetzt, vermittelt und stellt Fragen. Durch sie werden die zentralen Themen des Werkes für ein junges Publikum zugänglich: Mut und Zweifel, Freundschaft und Liebe und vor allem die Bereitschaft, an sich zu arbeiten und sich zu verändern. Das märchenhafte Gesicht der Oper zeigt sich vor allem an der Figur des Papageno. Und an ihm wird etwas sichtbar, das für den Taugler Singverein von besonderer Bedeutung ist: Seine Arien – strophisch, schlicht, melodisch unmittelbar – stehen in der Tradition des Wiener Liedes. Volksmusik im besten Sinne mitten in einer großen Oper. Mozart und Schikaneder ziehen hier keine Grenze zwischen Kunstlied und Volkslied, sondern lassen beides selbstverständlich nebeneinander und ineinander verwoben stehen.
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