Jakobischützen Puch-St. Jakob
„Rotmantei“ erhielten neue Schützenfahne
- Foto: Josef Wind
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Der Jakobi-Kirtag stand heuer ganz im Zeichen der 550-Jahr-Feier. Die „Rotmantei“ – wie die Jakobischützen auch genannt werden - erhielten eine neue Fahne und präsentierten diese stolz beim historischen Schützentanz den vielen Zuschauern.
PUCH/ST. JAKOB. Neu war heuer auch das Führungsduo. Martin Krispler löste Anton Hager sen. als Hauptmann ab, sein Stellvertreter ist Anton Hager jun. Und Fahnenpatin wurde Margarethe Angerpointner. Im Jahr 1476 entstand die Jakobibruderschaft wegen der Türkengefahr als Bauernwehr. Nach Bannung der Türkengefahr sahen die Mitglieder der Bruderschaft ihre Aufgabe in der Betreuung der pilgernden Wallfahrer, in der Pflege des christlichen und heimatlichen Brauchtums. Anlässlich des Jakobi-Kirtags rücken die „Rotmantei“ zum traditionellen Jakobitanz aus. Mit Trommeln und Pfeifen versinnbildlicht der Tanz den Auszug der Schützen aus dem Turm über die seinerzeitige Zugbrücke, den Empfang des Ortsheiligen Apostel Jakobus als Türkenwarner, der aus dem Wald schreitet sowie die Verehrung dieses spanischen Pilgers als Friedensapostel und Beschützer der Fluren und Felder. Nicht nur die rot-schwarz-weiße Tracht ist etwas Besonderes, sondern auch die Böllerstutzen, die selbst hergestellt werden.
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