Altenwörth
Bauarbeiten für Fischwanderhilfe auf der Zielgeraden

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Das Donaukraftwerk Altenwörth wird dank Niederösterreichs längster Fischwanderhilfe barrierefrei für Wasserlebewesen.

KIRCHBERG/ZWENTENDORF (pa). Die wichtigsten Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und so konnte VERBUND-Projektleiter Hannes Einfalt zusammen mit Bürgermeisterin Marion Török (Zwentendorf) und Bürgermeister Wolfgang Benedikt (Kirchberg a. Wagram) die neue Brücke über den Altarm wieder dem Verkehr übergeben.

„Wir danken den Anrainerinnen und Anrainern für die Geduld und freuen uns, dass wir es früher als angenommen geschafft haben, die Arbeiten abzuschließen. Die Querung des Kraftwerks Altenwörth und der Donauradweg am linken Ufer sind jetzt wieder ohne Einschränkungen nutzbar“,

so Projektleiter Hannes Einfalt.

Erste Teilflutung verbindet Krems-Kampgerinne mit Donau

Nach einjähriger Bauzeit ist das Bett der neuen Fischwanderhilfe fertig gestellt. Insgesamt wurden bei den Arbeiten 580.000 Kubikmeter Kies und Feinsediment bewegt. Das Aushubmaterial wird vor Ort im Bereich des Altarmes genutzt. Etwa 75.000 m³ Schlamm wurden aus dem Altarm abgesaugt. Zusammen mit dem neuen Biotop und weniger Sedimenteintrag durch die Umleitung der Zubringer wird sich die Wasserqualität spürbar verbessern.

Weitere Bauarbeiten

Ab August wird damit begonnen, die Fischwanderhilfe schrittweise zu fluten. Diese Dotationsversuche werden bis in den Herbst andauern und sollen die Dichtheit des Umgehungsflusses sicherstellen.

Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe

Die Fischwanderhilfe wird mit mehr als 12,5 Kilometern Länge Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe. Sie verbindet Renaturierungsprojekte an der Donau und ihren Zubringerflüssen und stärkt damit die Artenvielfalt der Donau. Vom Eisernen Tor in Rumänien bis nach Ybbs wird die Donau wieder durchgängig und mit ökologischen Rückzugsmöglichkeiten aufgewertet.
Zusätzlich zur Fischwanderhilfe verbessert VERBUND als Kraftwerksbetreiber zusammen mit der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram die Wasserqualität am Altenwörther Altarm. An beiden Ufern des Altarmes wird ein künstliches Biotop errichtet. Sinn dieses „constructed wetland“ ist die Selbstreinigung des Wassers. Das Überangebot an Nährstoffen wird gefiltert und reduziert. So soll das Algenwachstum auf ein natürliches Maß gebremst werden. Vorbild für die Wasserqualität ist der Altarm beim Donaukraftwerk Greifenstein.

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