Mini Med-Reihe
"75 Prozent der Demenz-Fälle ließen sich verhindern"

Minimed-Moderatorin Christine Radmayr und Primar Elmar J. Kainz im VKB-Kundenforum in Linz, Pfarrplatz 12. | Foto: Gernot Fohler
  • Minimed-Moderatorin Christine Radmayr und Primar Elmar J. Kainz im VKB-Kundenforum in Linz, Pfarrplatz 12.
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LINZ (fog). Mehr als 300 Besucher kamen ins VKB-Kundenforum auf den Pfarrplatz zum Mini Med-Vortrag "Fittes Gehirn bis ins hohe Alter" von Primar Elmar Kainz, Leiter der Abteilung für neurologisch-psychiatrische Gerontologie im Kepler-Uniklinikum Linz. Bis zum Jahr 2050 wird sich nach einer Schätzung der Gebietskrankenkasse, die Zahl der Demenzkranken in Österreich verdoppeln oder sogar verdreifachen. Denn die Leute werden immer älter und das Risiko an Demenz zu erkranken, steigt naturgemäß im Alter. Bei Demenz gehen früher erworbene Fähigkeiten des Hirns verloren. "Demenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Sie ist nicht identisch mit Alzheimer, aber zu 80 Prozent ist Alzheimer die Ursache von Demenz."

7 Schritte-Vorsorgeprogramm

"Mit Prävention ließen sich 75 Prozent der Demenz-Fälle verhindern", behauptet Primar Kainz. Er entwickelte ein siebenstufiges Vorsorgeprogramm. Der wichtigste Faktor sei soziale Aktivität. Vor allem Einsamkeit sei ein massives Problem. Das Zweitwichtigste, so Kainz, sei körperliche Aktivität. Das würden die meisten Studien belegen. An dritter Stelle nennt der Primar die geistige Aktivität. Ideal wäre Tanzen, weil es geistige Aktivität und Bewegung gleichzeitig ist.. Ebenfalls wichtige Faktoren bei dem Mediziner sind Entspannung, Tagesrythmus (Schlaf), mediterrane Kost und die Vermeidung von Risikofaktoren, wie etwa eine Depression, hoher Blutdruck, Diabetes Typ 2 oder Rauchen.

Mehr Infos: www.demenz.info

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