Dekanatsprojekt
„Lost Pubs“ machte Station in Waxenberg
- hochgeladen von Fabian Pichler
Bereits zum fünften Mal lud das Dekanat St. Johann/Wimberg junge Menschen zu einem „Lost Pubs“-Abend ein. Am Samstag, 12. September, führte die Veranstaltung nach Waxenberg, wo mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam einen besonderen Abend verbrachten.
Die Idee hinter „Lost Pubs“ ist es, Gemeinschaft und Begegnung über die eigenen Pfarrgrenzen hinweg zu ermöglichen und gleichzeitig auf das Wirtshaussterben aufmerksam zu machen. Dazu geht es mit einem Bus zu einem ehemaligen oder nicht mehr regulär geöffneten Gasthaus. Nach einem gemeinsamen Jugendgottesdienst mit Pater Otto Rothammer wird dieses für einen Abend wieder zum Treffpunkt.
Mit dem Bus in Waxenberg angekommen begann der Abend mit der Jugendandacht in der Schlosskapelle. Die Kirche wurde dafür in buntes Licht getaucht, Knicklichter sorgten zusätzlich für eine besondere Atmosphäre. Inhaltlich beschäftigte sich die Feier unter anderem mit dem Thema Kirchenbeitrag.
Danach wechselte die Gruppe ins direkt neben der Schlosskapelle gelegene Gasthaus zur Linde. Das ehemalige Wirtshaus wurde seit der Schließung 2018 nicht mehr verändert und ist dadurch zu einer besonderen Art von Zeitkapsel geworden. Viele Einrichtungsgegenstände und Details sind bis heute erhalten geblieben und vermitteln einen Eindruck vom früheren Gasthausbetrieb.
Für einen geselligen Abend war jedenfalls gesorgt: Bereits zum dritten Mal fand das „Lost Pubs Quiz“ statt. Die Teams wurden erneut ausgelost, wodurch sich immer wieder neue Gruppen und Begegnungen ergaben. Kulinarisch standen Waxenburger mit Bratl und Coleslaw, Pommes und ein Salatbuffet auf dem Programm. Dazu gab es wieder eigens gebrautes Bier. Für 35 Euro waren Busfahrt, Essen und Getränke den gesamten Abend über inkludiert.
In gemütlicher Atmosphäre wurde bis in die Nacht hinein gegessen, geplaudert, gelacht und gefeiert. Damit wurde auch in Waxenberg ein ehemaliger Gasthausbetrieb noch einmal zu dem, was solche Orte über viele Jahrzehnte ausgemacht hat: einem Platz, an dem Menschen zusammenkommen. Um Mitternacht brachte der Bus wieder alle Teilnehmer:innen wieder sicher nach hause.
Für die Organisation verantwortlich waren Fabian Pichler, Tobias Gastinger, Selina Pirklbauer, Paul Staudinger, Erik Stumptner, Dechant Pater Otto Rothammer und Dekanatsassistent Reinhard Fischer sowie Florian Harauer als Beauftragter für Jugendpastoral.
Ein besonderer Dank gilt Kurt Hörschläger, dem Besitzer des ehemaligen Gasthauses zur Linde und Sohn der letzten Wirtin Hilde Hörschläger, für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, das Wirtshaus nach Jahren noch einmal mit Leben zu füllen.
Alle Infos zum Projekt und den kommenden Events auf Instagram @lost.pubs
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