02.10.2014, 07:00 Uhr

Unterricht modern am Smartboard

In der ersten Klasse erklärte Sandra Reichör den menschliche Körperbau mit Skelett und am Smartboard.

Einen aufregenden Schulstart hatten heuer die 142 Hauptschüler und 17 Lehrer in Altenberg.

ALTENBERG (dur). Nach zwei Jahren ist die Generalsanierung abgeschlossen. "Unsere Schule ist noch einladender geworden. Die Sanierung war eigentlich schon für 2010 geplant, wurde aber aus finanziellen Gründen verschoben. Dies hat sich ausgezahlt, denn nun sind wir am neuesten Stand der Technik" freut sich Direktor Johann Tschernuth.
"Die Lehrer äußerten den Wunsch, neue Medien mehr einsetzen zu können. Daher haben wir uns entschlossen, die ganze Schule auf Smartboards umzurüsten, um die besten Voraussetzungen für modernen Unterricht zu schaffen. Sicher war es nicht einfach, am Ende aber finanzierbar", sagt Bürgermeister Ferdinand Kaineder.
Im Sommer 2013 wurden Sanitärbereich, Heizung, Licht sowie Werk- und Bibliotheksraum saniert. Heuer folgten Klassen- und Konferenzzimmer. Die acht Klassenräume wurden mit Akus- tikdecken, LED-Beleuchtung und Elektronik für je zwei Computer und ein Smartboard ausgestattet. Der Unterricht mit den Smartboards ist für die Lehrer zunächst eine große Umstellung, künftig können aber Lernmaterialien und Filme besser integriert werden. "Mit dem Smartboard ergeben sich neue, interaktive Unterrichtsmethoden. Die Kinder bewegen sich durch das Arbeiten an der Tafel mehr", sagt Tschernuth. Zudem trainieren sie ihre PC-Kenntnisse, die ihnen für die Absolvierung des ECDL-Führerscheins nutzen.

Schwerpunkt Lesekompetenz
Großen Wert wird in der Altenberger Hauptschule auf das Lesen gelegt. Darum ist auch die neugestaltete Bibliothek hell, offen und einladend. Zur Neueröffnung wurde letztes Jahr ein Lesemarathon veranstaltet. Dabei lasen 150 Schüler insgesamt 140.000 Seiten. Auch heuer borgen die Schüler viele Bücher aus, mittlerweile gibt es sogar einige E-Reader. Deutschlehrerin und Bibliothekarin Ottilie Birner ist bemüht, den Schülern Bücher auf vielfältige Weise näherzubringen. Mindestens zweimal jährlich organisiert sie Lesungen. Schulstufengemäß werden auch passende Projekte in den Unterricht integriert. Die nächste Lesung ist am Donnerstag, 16. Oktober, von Werner J. Egli.

Bereits neue Pläne
In Zukunft soll vermehrt fächerübergreifend unterrichtet werden. Besonders in Fächern wie Biologie, Physik und Chemie können Parallelitäten im Lernstoff genutzt werden. "Teilweise findet dieses ganzheitliche Lernen jetzt schon statt, wir sind auf dem richtigen Weg. Man muss offen für Neues sein, darf nicht stehenbleiben", sagt Tschernuth.
Im nächsten Herbst wird als Neue Mittelschule gestartet. Passend dazu wird die Fassade mithilfe eines Spanntuches neu gestaltet.
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