13.07.2018, 21:38 Uhr

Fünf Mal auf den Sonntagberg, das war knackig

Auf der hammerharten Etappe fünf Mal auf den Sonntagberg gab Ricci Zoidl alles und erreichte Platz acht.
Die Jubiläumsrundfahrt fand heute eine würdige Fortsetzung. Und Freitag der 13. brachte einigen Fahrer der 70. Österreich-Radrundfahrt kein Glück, denn kurz nach dem Start kam es zwei Mal zu einem heftigen Crash im Hauptfeld, und die Topfahrer Mark Padun und Stephen Cummings mussten ärztlich versorgt werden und die Tour vorzeitig beenden.
Hermann Pernsteiner kam mit Abschürfungen davon und konnte die Rundfahrt fortsetzen. Das Team Felbermayr Simplon Wels versuchte heute noch einmal alles: Bereits nach vier Kilometern attackierte Stephan Rabitsch und setzte sich gemeinsam mit sechs Fahrern vom Feld ab. Permanent wurde attackiert und die Spitze wuchs auf 15 Fahrer an.

Rabitsch konnte trotz eines Defekts, der vom Top-Serviceteam der Welser behoben wurde wieder den Anschluss an die Spitze finden. Der fünf Mal zu absolvierende teilweise 16 Prozent steile Anstieg auf den Sonntagberg hinterließ Spuren und die Spitzengruppe zerfiel gegen Rennende komplett. Der nachfahrende Matej Mohoric (Bahrein Merida) übernahm in der letzten Runde die Spitze. Seine Soloflucht war aber nicht von Erfolg gekrönt, zwei Kilometer vor dem Ziel wurde er von drei Verfolgern eingeholt und beim letzten Anstieg zur Basilika am Sonntagberg hatte sein Teamkollege Antonio Nibali die besten Beine und siegte auf der siebenten Etappe der Ö-Tour.
 
Riccardo Zoidl fightete bis zum Schluss und versuchte alles, letztendlich kam er zeitgleich mit Leader Ben Hermans und Hermann Pernsteiner mit 1:12 Minuten Rückstand als achter ins Ziel, in der Gesamtwertung verbesserte sich der Goldwörther auf Platz fünf und hat weiter über eine Minute Rückstand auf das Rote Trikot.
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