17.07.2017, 18:00 Uhr

Ein Wildpark zum Streicheln

Betreiben den Wildpark Feld am See: Josef und Katharina Scherzer
FELD AM SEE (ak). Mitten im Gegendtal kann man im Wildpark Feld am See von Katharina und Josef Scherzer Hirsch, Bären und Löwen über den Weg laufen.

Belächelter Start

Mitte der 80er Jahre mussten Katharina und Josef Scherzer eine Entscheidung treffen. In welche Richtung sollte ihre kleine Landwirtschaft gehen, oder wagen sie überhaupt den Schritt in eine neue Herausforderung?
Es sollte der Wildpark werden, mit Dammwild, das aus Italien importiert wurde. Was ganz klein begann, ist inzwischen zu einem große Park gewachsen. Mit Fischmuseum, einer Grizzlywelt und dem Erlebnis Afrika.
„Am Anfang wurden wir belächelt, aber die Neugierde der Menschen war größer. Inzwischen kennen wir manche Familien schon über Generationen. Eltern, die früher mit ihren Kindern zu uns gekommen sind, kommen jetzt mit den Enkelkindern”, erzählt Katharina Scherzer.

Viel Arbeit

Es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht etwas erneuert oder verändert wird. „Unser Wildpark ist im Laufe der Jahre gewachsen und wir sind bemüht, unseren Gästen immer wieder etwas Neues zu bieten”, erklärt Josef Scherzer. So ist gerade ein Spielplatz für die Kinder mitten im Wald in Planung.
Neben Reparaturarbeiten steht natürlich die Pflege und Versorgung der Tiere an oberster Stelle. In der Hauptsaison beschäftigen sie daher noch zwei Mitarbeiter im Park und Praktikanten in der angeschlossenen Buschenschenke.
Die Themen-Tiermuseen werden jeden Tag vor dem Öffnen zwei Stunden lang gereinigt. Immer wieder muss auch die Natur Deko aus dem eigenen Wald erneuert werden.

Tierwohl am wichtigsten

In den letzten Jahren hat sich vor allem das Tierverständnis der Besucher verändert. Waren sie früher mehr auf Sensationen aus, steht das Wohl der Tiere jetzt im Vordergrund.
„Wobei wir, wie alle anderen Betriebe auch, kontrolliert werden und für jede Tierart spezielle Auflagen erfüllen müssen. Bei der großen Artenvielfalt auf unserem Bauernhof ist die Umsetzung daher oft schwierig”, erklärt Josef Scherzer.
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