02.11.2016, 18:47 Uhr

St. Jakobs Fußballer wollen in die Kärntner Liga

Wolfgang Sereinig (SV St. Jakob/Ros., weiß) ist für Trainer Ludescher ein Fixposten in der Abwehr (Foto: Kuess)

Voriges Jahr sind die Rosentaler knapp gescheitert. Heuer soll der Aufstieg in die Kärntner Liga klappen.

ST. JAKOB/ROS. (Peter Tiefling). „Wir liegen in der Entwicklung nicht schlecht. Aber nach 14 Spieltagen schon von Meistertitel und Kärntner Liga zu sprechen, ist noch etwas verfrüht. Mit diesem Zögern möchte ich die Leistungen unserer Mannschaft aber auf keinen Fall schmälern“, analysiert der St. Jakober sportliche Leiter Andreas Ogradnig die aktuelle Tabellensituation für seinen Verein. Kapitän Marco Koller & Co liegen zwar hinter Tabellenführer Nötsch auf Rang zwei, an Verlustpunkten gerechnet aber an der Spitze. Es steht der Nachtrag gegen Dellach/Gail (14.11./14 Uhr) auf eigener Anlage noch aus.


Die Ausrutscher

"Unsere bisher gezeigten Leistungen haben mich als Trainer sehr zufrieden gestimmt. Mit Umfallern muss im Fußball immer gerechnet werden“, spricht Trainer Walter Ludescher die beiden Ausrutscher gegen Dellach/Dr. (1:2) und FC Mölltal (0:2) an. Aber für die noch ausstehenden beiden Herbsteinsätze verspricht Ludescher vollste Konzentration, denn sein Saisonziel lautet eindeutig Kärntner Liga. Und in diesem Kampf gilt es kommenden Samstag (14 Uhr) im Heimspiel Mitfavorit Sachsenburg auf Distanz zu halten.

Der Heimkehrer

Besonders gut in der Mannschaft eingelebt hat sich der Neuzugang von der griechischen Insel Kreta. „Der 18-jährige Wolfgang Sereinig ist für mich auf der rechten Verteidigerposition gesetzt. Er ist in einer körperlich ausgezeichneten Verfassung und bringt das nötige technische Rüstzeug mit, zudem kann er offensiv Akzente setzen“, spendet Ludescher Lob. Wermutstropfen: Gegen Sachsenburg ist Sereinig (gelb/rot) gesperrt.

Unterliga-Unterschiede

Die immer wieder aufkeimende Diskussion – ist die Unterliga Ost oder die West spielstärker – ergänzt der international erfahrene Ludescher um seine Beurteilung: Wenn es Unterschiede gebe, dann, dass im Westen eher körperbetont agiert werde, im Osten hingegen dominiere das spielerische Moment. „Dem kann ich vollkommen zustimmen. Meister zu werden ist aber in beiden Unterligen gleich schwer und der soll im Westen heuer St. Jakob heißen“, sagt St. Jakob-Obmann Günter Sivec.
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