Weitere Einschränkungen
Generelles Besuchsverbot in den Kabeg-Spitälern

- Das LKH Villach: Nun gilt generelles Besuchsverbot.
- Foto: aw
- hochgeladen von Alexandra Wrann
Aufgrund der weiterhin stark steigenden Zahlen an Corona-Infektionen in Kärnten muss auch in den Kabeg-Spitälern ein Besuchsverbot ausgesprochen werden. Im Fokus steht der Schutz von Patienten und Mitarbeitern.
VILLACH. Um ein Einschleppen des Corona-Virus ins Krankenhaus zu vermeiden, ist es erforderlich, die Frequenzen in den Krankenhäusern zu kontrollieren und die Patienten- und Besucherströme zu lenken, heißt es in einer heutigen Aussendung der Kabeg Spitäler. Das bedeutet, dass es nun auch in diesen Spitälern weitere Einschränkungen bei den Besuchen gibt. Es gilt ein generelles Besuchsverbot.
Die Ausnahmen
Ausnahmen gelten für Begleitpersonen bei der Geburt, im palliativen Bereich und sowie in besonderen Lebenssituationen. "Der Schutz der Patienten und Mitarbeiter hat höchste Priorität", betont Jörg Weber, Covid-Bettenkoordinator für die Kabeg. Das Besuchsverbot gilt ab 13. November und ist für zehn Tage gültig. Danach wird die Situation neu bewertet.
Weitere Betten freigehalten
Gemäß den Stufenplänen in den Akutspitälern sind vorsorglich weitere Betten für die Behandlung von Covid-Patienten vorgesehen. Das bedeutet, dass viele nicht akute und geplante Eingriffe verschoben werden müssen. Die Akutversorgung ist gewährleistet, Patienten mit akuten Beschwerden sollen sich nicht scheuen, das Krankenhaus aufzusuchen. „Wir versuchen weiterhin, ausreichend Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patienten vorzusehen und gleichzeitig die reguläre Patientenversorgung so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.“ Alle Spitäler in Kärnten arbeiten hier eng zusammen.
Verhaltensregeln beachten
Zudem sind die generellen Verhaltensregeln – Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, Einhalten der Abstandsregeln und Hygienevorschriften – unbedingt zu beachten. „Wir appellieren an die Bevölkerung, die Vorgaben strikt einzuhalten, damit wir größtmögliche Sicherheit in den Spitälern gewährleisten können,“ so Weber.
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