manchmal will man hoch hinaus ...
liebe Grüße von der Burg-Hochosterwitz - am Längsee

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durch 14 Toranlagen musst du gehen -
um die "Festung" Hochosterwitz zu erreichen.
Schlangenförmig schlängelt sich der Serpentinenweg empor,
unterbrochen von 5 Zugbrücken zum Zwinger.
Nach dem 8. Tor mit Portal, erreicht man die gotischen Burgkappelle,
ein besinnlicher Ort der Stille, die reich mit Fresken ausgestattet ist,  
und ein einzigartiger gefertigter Knorpelwerkaltar 
schmückt beeindruckend diese Kapelle. 
Unter dem Altarbereich
findet man zudem einen uralten, römischen Altarstein;
mit Widmung an den kelt. Lichtgott Belenus - der strahlende Andere;
Belenus bedeutet auch Quellgott. 

Eine große Frühgeschichtliche Sammlung
an Funden aus der keltischen Zeit und eine Waffensammlung
findet man dann letztendlich  in der Rüstkammer
der Burg Hochosterwitz - noch im heutigem privaten Besitztum,
der einstigen Landesfürsten und Grafen von Khevenhüller.

Burg Hochosterwitz wurde nie als privater Wohnsitz
der Fürstenfamilie genutzt,
sondern diente immer nur als Zufluchtsort der Bevölkerung.

Fürst und Landeshauptmann Christoph Khevenhüller-von Aichelberg,
erwarb im fünfzehntem Jahrhundert, man schrieb das Jahr 1541,
die Burganlage Hochosterwitz und baute sie als Festung aus,
zum Schutz und zum Zufluchtsoert für die gesammte Bevölkerung. 

Die Burgfestung wurde nie von Feinden erobert.
Hochosterwitz "tront" auf einem 150 Meter hohen Dolomitfelsen
östlich von Sankt Veit an der Glan und ist von allen umliegenden Bergen
und Hügeln aus zu sehen.

Weitere Nachkommen von Khevenhüller erwarben in der Folge
das Pfandrecht der Burgfestung und bauten sie immer weiter aus.
So hat die Burg einen stattlichen, weitläufigen Innenhof
mit einem tiefen Brunnenschacht;
somit war die Wasserversorgung auch geregelt. 
Johann V. Khevenhüller ordnete den Bau des privaten Herrschaftshauses
an. Dieses liegt am Fuße des Burgberges und dient der Fürstenfamilie
bis zum heutigem Tage als fester Wohnsitz.

Apropos, wenn man sich vor Augen führt, was es bedeutet,
in einer starren, eisernen Schutzkleidung oder historischen Rüstung gesteckt,
mit wenig Bewegungsfreiheit und zudem mit Lanze und Speer ausgestattet,
im Nahkampf möglichst erfolgreich die Festung zu verteidigen,  
dann ist man mehr als nur beeindruckt -
denn bei einem Sturz liegt man hilflos wie ein Käfer auf dem Rücken...

Schau doch auch DU wieder einmal auf Burg-Hochosterwitz vorbei
und genieße den wunderschönen Ausblick ins weite Kärntnerland.
Hochosterwitz ist allemal einen Ausflug wert
allein der vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Lage wegen!
 
Mein persönlicher Ausflugstipp des heurigen Sommers;
mit lieben Grüßen Hildegard Stauder

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