Kuno Kunz zurückgetreten
Neuer Faschingskanzler im Juli gewählt

Da passte noch alles: der Faschingskanzler Kuno Kunz mit u.a. Bruno Arendt, dem Villacher Bgm. Günther Albel und LH Peter Kaiser
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  • Da passte noch alles: der Faschingskanzler Kuno Kunz mit u.a. Bruno Arendt, dem Villacher Bgm. Günther Albel und LH Peter Kaiser
  • Foto: Bernhard Knaus
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Rücktritt des Faschingskanzler Kuno Kunz überrascht. Dieser hätte "persönliche Gründe" genannt, heißt es seitens der Gilde. Es hätte unterschiedliche Vorstellungen über die weitere Entwicklungen des Villacher Faschings gegeben. Kunz bleibt der Gilde weiterhin als Akteur erhalten.

VILLACH. Das sitzt. Völlig überraschend informiert der Villacher Fasching heute in den frühen Morgenstunden via Aussendung über den Rücktritt von Faschingskanzler Kuno Kunz. Darin heißt es: "Kuno Kunz teilte dem Vorstand der Villacher Faschingsgilde diese Entscheidung am Dienstag mit."

Die Hintergründe?

Der Rücktritt erfolgt damit nur wenige Tage nachdem der Kanzler die Diskussion zu den Kosten und der Finanzierung des Villacher Faschingsumzugs in die Medien brachte.
Öffentlich sprach Kuno Kunz über die enormen Kosten von 180.000 Euro, welche der Villacher Fasching "allein nicht länger tragen" könne, sprich, das Aus in den Raum stellte.
Die Stadt Villach subventionierte den Umzug bislang mit rund 34.000 Euro – auch 2020 sollte es bei einer Förderung in derselben Höhe bleiben. Darüber hinaus tagte, so hieß es, eine Arbeitsgruppe, um über die Zukunft des Umzugs zu sprechen.
Villachs Bürgermeister Günther Albel (SPÖ), der von FPÖ und ÖVP (welche einen Erlass der Vergnügungssteuer als Mittel zum Zweck diskutierte) zum Handeln aufgefordert wurde, versprach den Beibehalt des Umzugs, dieser gehöre zu Villach wie die Drau oder der Dobratsch, sagte er. 
Darüber hinaus zeigte man sich einig, eine Lösung für die Finanzierungsfrage, eine Drittellösung aus Stadt, Land (Tourismus) und Fasching, wurde diskutiert. 

Persönliche Gründe

Der Rücktritt, daher, für viele überraschend. Es heißt, Kanzler Kunz habe sich aus "persönlichen Gründen" zurückgezogen. Das Ergebnis, so heißt es weiter in der Aussendung, wäre eine "unterschiedlicher Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung der Villacher Faschingsgilde".

Die Gilde

Der Vorstand der Gilde kommentiert seine Entscheidung folgendermaßen: "Wir, der Vorstand der Villacher Faschingsgilde, möchten festhalten, dass der Rückzug von Kuno Kunz in aller Freundschaft erfolgte. Wir danken Kuno Kunz für seine Bemühungen während seiner Kanzlerschaft. "

Weiterhin auf der Bühne

Der langjährige Akteur soll auch weiterhin als solcher bei der Villacher Faschingsgilde auf der Bühne stehen.
Im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung im Juli wird die Wahl eines neuen Kanzlers erfolgen.

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