Die "Saubermacher" bauen aus: 1 Mio. Investition

VILLACH (aw). Auf eine auch weiterhin konstruktive Zusammenarbeit einigten sich die Stadt Villach und die Saubermacher. Zumindest bis 2029. Bis dahin unterzeichnete Bürgermeister Günther Albel nun einen Kündigungsverzicht. 

Umsätze verdoppelt

Seit 2001 besteht die Zusammenarbeit mit der Stadt, "eine für beide Seiten äußerst lukrative", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Roth. In dieser Zeit konnten die Umsätze nahezu verdoppelt, der Fuhrpark aufgestockt und zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden. "Hatten wir im Jahr 2001 noch 91 Prozent Hausmüll, zählen wir heute bereits 57 Prozent gewerbliche Kunden", erklärt Roth. 

10-Jahr-Jubiläum

Vor rund zehn Jahren zogen die Saubermacher an den heutigen Standort in der Donauuferstraße. Rund 300.000 Anlieferungen wurden seither gezählt. Pro Jahr sind es inzwischen rund 44.000. "Es herrscht ein reger Betrieb", versichern die Standortleiter.

Eine Mio. Investition

Um das rege Aufkommen zu bewältigen, wird nun investiert. Und ausgebaut. Rund eine Million Euro fließen in den kommenden drei Jahren in die Baumaßnahmen. Geplant sind unter anderem eine dritte Einfahrt, ein neue Zufahrt sowie eine verlängerte Rampe. Zusätzlich sollen eine Photovoltaikanlage sowie eine Überdachung für die Lagerfläche entstehen.

Bauschutt und Sperrmüll

Die Entsorgung bei den Saubermachern ist kostenlos, lediglich für Bauschutt und Sperrmüll entfällt eine Gebühr von drei Euro. Abgegeben können Haushaltsmengen werden.

300 Mio. Umsatz

Villach ist eine von rund 1.500 Saubermacher-Standorten international. Darunter weitere 21 "Public-Private-Partnerships". Die Schwerpunkte in den PPP Kooperationen sind Slowenien, Tschechien und mit sechs Standorten Österreich. Von rund 300 Mio. Euro Gesamtumsatz werden fast 10 Mio. in Villach erwirtschaftet. "Damit zählt die Draustadt sicher zu den großen", so Roth. 
Mehreinnahmen in Soziales
"Die Mehreinnahmen aus der Beteiligung fließen übrigens Jahr für Jahr in Kindergärten und in soziale Abgaben", ergänzt Albel, der Villach als die "Nummer eins in puncto Nachhaltigkeit" bezeichnet.
Um dem Rechnung zu tragen, wird das Recycling-System laufend optimiert. So haben seit 1. Jänner die blauen Metallcontainer zum Sammeln von Metall ausgedient. Das landet nun ausschließlich im Gelben Sack. "Das kommt einerseits den Bürgern in Form eines einfacheren Sammelsystems zugute, andererseits profitiert durch weniger Sammelbewegungen und Sortiertechnik auch unsere Umwelt", so Albel.

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