02.10.2014, 21:40 Uhr

Malermeisterin Lorber

"Man muss sich als Frau gewisser Dinge klar sein."

Innen- und Außenrenovierung von Häusern, Fassadengestaltung und Vollwärmeschutz gehören zu den Aufgaben der Malermeisterin Dagmar Lorber ebenso wie Holzanstrich und Fenstersanierung. "Vom Verkauf bis zur Ausführung machen wir alles", so die Unternehmerin. Eine besondere Liebhaberarbeit ist aber die Möbelrestauration und das Anwenden alter Malertechniken in moderner Ausführung.

Vorurteile übermalen


Ob sie als Frau in einem Männerberuf nie Schwierigkeiten hatte? "Man muss sich als Frau einfach gewisser Dinge klar sein, wenn man in dieser Branche tätig ist", winkt Dagmar Lorber ab, die in ihrem Betrieb selbst drei Frauen beschäftigt. "Das Malergewerbe ist schwere körperliche Arbeit, von März bis November sind wir mit Fassadengestaltung beschäftigt." Viele Lehrmädchen brechen die Ausbildung bald wieder ab, da Vorstellung und Praxis nicht übereinstimmen. Denn die feine Schmuckmalerei z.B. macht nur einen ganz geringen Teil der Arbeit einer Malerin/eines Malers aus. Und auch mit Kindern ist der Beruf ein Balanceakt, da eine Teilzeitanstellung nicht möglich ist.

Unternehmenshistorie
1973 wurde der Betrieb von Adolf Lorber gegründet.
1996 absolvierte seine Tochter Dagmar ebenso wie früher der Vater die Meisterprüfung in Baden bei Wien.
2004 übersiedelte die Malerei an den heutigen Standort in Gratschach in Landskron.
2008, nach 35 Jahren ging Adolf Lorber in den Ruhestand und übergab der Tochter den Betrieb.
2013 feierte die Malerei Lorber ihr 40-jähriges Jubiläum.
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