21.10.2016, 08:09 Uhr

"Im nächsten Jahr muss man was sehen"

Diesen Plan der "Kernzone Attnang" mit Verkehrslösungen und Markthalle präsentierte Architekt Peter Gilhofer. (Foto: Architekt Gilhofer)

Bürgermeister Peter Groiß ist mit den Ergebnissen aus dem "Marktplatz der Ideen" sehr zufrieden.

ATTNANG-PUCHHEIM. "Es bewegt sich wieder was in der Stadt", betont Bürgermeister Peter Groiß. Impulse lieferte auch der kürzlich abgehaltene "Marktplatz der Ideen". Das große Interesse und die Beteiligung zeige, dass die Bevölkerung auch aktiv mitgestalten wolle. Mit der Umgestaltung der Innenstadt, vor allem verkehrstechnisch, will sich Groiß nicht lange Zeit lassen: "Im nächsten Jahr muss man was sehen." Die Ausfahrt von der Schubertstraße in die Römerstraße solle ausgebaut werden. Die Stadt erwirbt einige Quadratmeter Grund, um eine Trompete für die Aus- und Einfahrt bauen zu können. Das sei notwendig, um bei der derzeitigen Einbahnregelung eine gefahrlose Ausfahrt ermöglichen zu können.

Kaum Kritik an Einbahn

"An der Einbahnregelung wird sich einstweilen nichts ändern", stellt der Bürgermeister klar. Damit sei auch die Anlieferung durch Lastwagen im Bereich des Rathausplatzes gewährleistet. Und eine Ausfahrt in Richtung Busbahnhof würde laut Groiß nur zusätzliche Staus verursachen.
Die Einbahnregelung sei seitens der Bevölkerung auch beim "Marktplatz der Ideen" kaum kritisiert worden. Die multifunktionale Markthalle am Rathausplatz, wie sie Architekt Peter Gilhofer in seinen Plänen präsentierte, wird in dieser Form eine Vision bleiben. "Dieses Thema hat die Leute wirklich bewegt", sagt Bürgermeister Groiß. Mit der Gestaltung des Platzes werde man sich noch eingehend befassen. "Er gehört auf jeden Fall aufgepeppt."
Der Bürgermeister ortet in Attnang-Puchheim auch eine steigende Nachfrage nach Geschäftslokalen. Besonders freut es ihn, dass mit Billa wieder ein Nahversorger ins Zentrum rückt. Der Lebensmittelmarkt soll bereits im Dezember seine Pforten öffnen.
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