Umweltalarm
400 Liter Diesel gelangten in den Radlbach

Mehrere Feuerwehren und Schadstoffexperten sind im Einsatz.
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  • Foto: AFK Raabs
  • hochgeladen von Peter Zellinger

Schadstoffexperten mehrerer Feuerwehren im Einsatz. Ölsperren wurden aufgebaut. Einsatz wird mehrere Tage dauern.

LUDWEIS-AIGEN. In Tröbings (Gemeinde Ludweis-Aigen) kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Treibstoffaustritt. Unbemerkt flossen rund 400 Liter Diesel in die Kanalisation und in weitere Folge in den Radlbach zwischen Tröbings und Radl. Schadstoffexperten aus mehreren Feuerwehren im Bezirk standen im Einsatz.

Um 8 Uhr Früh wurde die Feuerwehr Aigen zu einem Ölaustritt nach Tröbings gerufen. Bei einer umfangreichen Erkundung durch die örtlichen Einsatzkräfte wurde ein Austritt von mehreren hundert Litern Dieselkraftstoff festgestellt. Eine derzeit unbekannte Menge an Diesel konnte auch im Radlbach zwischen Tröbings und Radl gefunden werden. Daraufhin wurden die Schadstoffgruppe mit Ölsperren und Spezialmaterial angefordert.

Als Erstmaßnahme wurden mehrere selbstsaugende Ölsperren im Bach ausgelegt und der weitere Bachlauf kontrolliert. Die Verunreinigungen waren auf einer Länge von rund einem Kilometer feststellbar. In Absprache mit der Wasserrechtsbehörde errichteten die Feuerwehrleute eine Sperre in Tröbings, im Radlbach zwischen Tröbings und Radl und eine weitere Sperre in der Ortschaft Radl. Somit konnte eine weitere Ausbreitung des Dieselkraftstoffes verhindert werden. Am Nachmittag traf ein Fachfirma in Tröbings ein, um bei einer Ölsperre den aufgefangenen Diesel abzupumpen.

In den nächsten Tagen sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, die letzten Rest des Treibstoffes von der Wasserfläche abzuschöpfen und fachgerecht zu Entsorgen. Da in den kommenden Tagen Niederschläge prognostiziert sind, wird der Bachlauf am Freitagabend zusätzlich mit frischem Wasser gespült und die Restmengen an Diesel aufgefangen.

Donnerstagvormittag standen neben der örtlichen Feuerwehr auch die Schadstoffgruppe mit Mitgliedern aus mehreren Feuerwehren, die Polizei sowie die Wasserrechtsbehörde im Einsatz. Die näheren Umstände des Dieselaustrittes werden von der Polizei erhoben.

Laut Angaben der Polizei dürfte sich der Schlauch vom Zapfhahn einer Haustankstelle gelöst haben, wodurch der Treibstoff in den nahegelegen Regenwasserkanal gelangt sein dürfte.

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