Steig ein: Mit dem Auto auf Urlaub

Papa Ansbert und seine Söhne Konstantin und Severin fahren elektrisch in den Urlaub.
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  • Papa Ansbert und seine Söhne Konstantin und Severin fahren elektrisch in den Urlaub.
  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. Urlaubszeit ist Reisezeit - und mit den eigenen vier Rädern unterwegs zu sein, hat viele Vorteile: man ist örtlich flexibel und im fremden Land nicht auf den öffentlichen Verkehr oder teure Taxis angewiesen. Doch wer tut sich in Zeit, wo ein Flug ähnlich viel kostet wie der Sprit fürs Auto und deutlich schneller am Ziel ist, überhaupt noch eine mehrstündige Fahrt in den Urlaub an? Plus: was Sie in den beliebtesten Urlaubsländern beachten müssen.

Mit dem E-Auto auf Urlaub: ja das geht!

Ansbert Sturm macht vor, was viele nach wie vor für unmöglich halten: mit dem Elektroauto fährt er Jahr für Jahr auf Urlaub. Zwar bleibt der Waidhofner in Österreich, aber er hält selbst längere Strecken für durchaus machbar: "Wenn du eine Reise planst, planst du auch eine Route. Mit dem E-Auto muss man eben die Ladestationen mit einplanen - und vielleicht ein paar unterschiedliche Ladekabel mitnehmen".

Grundsätzlich sind weite Fahrten mit dem Stromer heute keine Problem mehr: "Bei einer Reise in die Steiermark mache ich drei Stopps. Zwei Pausen für die Kinder, eine zum Laden." Etwa 150 Kilometer kommt man mit einer elektrischen Tankfüllung. Mittlerweile ist das Netz an Ladestationen in Österreich so weit, dass man nurmehr einen Stecker braucht. "Meistens sind das sogar Schnelllader. Das heißt in 20 Minuten ist die Batterie voll", so Sturm. Ob ein vollbeladenes E-Auto viel Reichweite einbüßt? "Ein bisschen Gepäck macht keinen großen Unterschied - und so schwer sind die Kinder auch wieder nicht", lacht Sturm. Sein Fazit nach mehreren Urlauben mit dem Strom-Flitzer: "Ich würde nie wieder auf eine Benziner oder Diesel umsteigen."

Mit dem Wohnmobil nach Polen

Rudolf Wurth unternimmt alle zwei Jahre eine größere Reise mit seinem Wohnmobil. "Da ist man einfach flexibler und immer unterwegs. Am Campingplatz hat man einfach mehr Freiheit". Vor zwei Jahren ging es nach Norwegen, heuer ist Wurth mit mehreren Freunden in Polen und Norddeutschland unterwegs. Die Bezirksblätter "erwischten" den Groß Sieghartser direkt am Hauptplatz in Krakau. 550 Kilometer haben die Wurths auf ihren vier Rädern für die Anreise zurückgelegt. Und es werden wohl noch einige dazukommen: die Reise führt weiter über Danzig nach Rostock und Wolfsburg, bevor es über Dresden und Prag wieder zurück ins Waldviertel geht. "Wir genießen einfach das nomadische Leben", so Wurth.

TIPPS FÜR DIE AUTOREISE INS AUSLAND

Italien: Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften
Deutschland: "Umweltzonen" in vielen Städten, notwendige Plakette gibt's mit Zulassungsschein unter anderem beim ÖAMTC (12 Euro)
Schweiz: Tagfahrlicht verpflichtend, Warndreieick muss griffbereit im Innenraum liegen
Kroatien: Ersatzlampenset mitnehmen
Ungarn: Tagfahrlicht verpflichtend, Achtung: Promillegrenze 0,0 (ebenso in Tschechien!)
Frankreich: Schnellfahren ist teuer: 135 Euro für 20 km/h zu viel, ebenso viel kostet Handy am Steuer

Sie halten sich für einen guten Autofahrer? Dann machen Sie den Test und mit etwas Glück können Sie einen einen Fiat 500X gewinnen!

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