Waldviertler bei Notre Dame: "Glühende Asche regnete auf uns"

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PARIS. Der verheerende Brand der nach dem Petersdom wohl bekanntesten Kirche der Welt beherrscht seit Tagen die Medien. Der Waldviertler Christoph Schmudermayer war in den dramatischen Stunden des Brandes ebenfalls vor Ort. Für die Bezirksblätter lässt er die Eindrücke Revue passieren. 

Glühende Asche regnete auf uns

Eigentlich wollten Schmudermayer und seine Frau abends nur eine Kleinigkeit in der Pariser Innenstadt essen gehen. "Wir waren am Place Saint-Michel nur etwa 300 Meter von Notre-Dame entfernt, als es bereits brannte", berichtet Schmudermayer. Die beiden verfolgten die gespenstischen Szenen. "Als dann plötzlich der kleine Turm einstürzte regneten glühende Ascheteile auf uns herab". Besonders berührt hat die Waldviertler aber die Reaktion der Pariser. "Die Menschen hatten Tränen in den Augen", so Schmudermayer. Manche waren verunsichert, ob es sich nicht doch um einen Anschlag gehandelt hat, berichtet Schmudermayer. Diese Befürchtung bestätigte sich freilich nicht, vielmehr dürfte der Brand bei laufenden Sanierungsarbeiten ausgebrochen sein.

Szenen, die Schmudermayer wohl so schnell nicht vergessen wird: "Noch am Vormittag haben wir vor der Kathedrale Selfies gemacht", so der Waldviertler.

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