24.10.2016, 11:44 Uhr

So schön herbstelt unser Bezirk

Mit viel Geduld - und Futter als Bestechung - gelingen auch Nahaufnahmen von Wildtieren, wie diesem Eichhörnchen. (Foto: Marco Immervoll)

Beginnende Winterdepression? Von wegen! Der Bezirk Waidhofen zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite.

WAIDHOFEN. Die goldenen Wälder am Bründlberg, Nebelschwaden und Krähen ziehen um die Burg Raabs, Tautröpfchen glitzern in einem Spinnennetz an der Thaya. Wer derzeit mit offenen Augen durch den Bezirk Waidhofen geht, wird überwältigt sein von der Pracht, die der Bezirk Waidhofen derzeit bietet.

Die Bezirksblätter wollen diese Momente mit allen Lesern teilen. Schicken Sie uns ihre besten Herbstfotos aus der Region und gewinnen Sie eine Olympus TG 870 Kamera. Die besten Fotos werden jede Woche veröffentlicht. Als kleine Starthilfe haben wir Hobbyfotografen und Profis aus dem Bezirk nach ihren Lieblingsmotiven, Wanderrouten und Tipps fürs perfekte Herbstfoto vor der Haustür befragt.

Zum Gewinnspiel geht es hier.

Geduld - und Futter!

Fotos mit Tieren sind unter Fotografen, Amateuren wie Profis, gleichermaßen gefürchtet. Während der Haushund vielleicht noch folgt und zumindest einige Sekunden still hält, ist das mit Wildtieren ganz anders. Marco Immervoll aus Gastern reizt genau diese Herausforderung. Er hat jüngst seine Leidenschaft für Tierfotos entdeckt. Sein Tipp für ein gelungenes Wildlife-Foto: "Viel Geduld. Und natürlich Futter", lacht der 25-Jährige. "Und immer auf Augenhöhe fotografieren". Gedachter Nachsatz: Auch wenn man dafür im Schlamm liegen muss. Zu seinem Hobby haben den IT-Profi Kollegen aus der Berufsschule gebracht. Mehr Bilder von Marco finden Sie hier.

Franz Irschik aus Groß Siegharts ist ebenfalls begeisterter Fotograf - die User von meinbezirk.at kennen seine Aufnahmen bereits. Sein Tipp für das perfekte Herbst-Foto: "Ich fotografiere unheimlich gerne Laub, wenn es seine Farbe wechselt. Wenn man dabei auf den richtigen Lichteinfall achtet, dann entsteht ein ganz eigener Glanz".

Die Fotografie hat Othmar Pfaunz aus Waidhofen schon immer fasziniert. Zwar sind Dinge wie Belichtung, das richtige Objektiv und andere technische Details wichtig. Aber: "Sollte man das alles nicht besitzen ist das auch kein Grund es nicht einfach mal zu versuchen. Mittlerweile erzielt man mit Kompaktkameras oder Handys auch schon ansprechende Ergebnisse. Gerade jetzt im Herbst kann man viel Freude an den herrlichen Farben haben." Der Tipp vom Profi: "Um bei der Landschaftsfotografie eine gewisse Tiefe ins Bild zu bekommen sollte man darauf achten dass man immer auch ein Objekt wie einen Baum oder Ast im Vordergrund platziert. Hilfreich ist es auch dass man auf die sogenannte Drittel Methode achtet. Also das Hauptmotiv nicht genau in die Mitte platzieren sondern eher ins linke oder rechte Drittel oder den Horizont ins obere oder untere Drittel."
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