Foto-Hotspot für Landesgartenschau
Gigantischer Bronze-Hengst zieht in den Volksgarten ein
- Mit einem Kran wurde der 16-Tonnen-Koloss aufgestellt.
- Foto: Stadt Wels
- hochgeladen von Felix Aschermayer
Mit Spezialtransport und großem Kran ist am Mittwoch ein neuer Riese in den Welser Volksgarten eingezogen: Die monumentale Pferdeskulptur "Bukephalos" soll in den kommenden zwei Jahren zum Blickfang im neu gestalteten Park werden und hat das Potenzial zum neuen Welser Foto-Hotspot.
WELS. Die Dimensionen sind gewaltig: Fünf Meter lang, neun Meter hoch und 16 Tonnen schwer ist der Bronzehengst des Künstlers Andjé Pietrzyk. Rechtzeitig vor der Messe "Pferd Wels" wurde die Statue nun aufgestellt. Vorerst handelt es sich um eine Leihgabe. Danach besteht für die Stadt die Möglichkeit eines Ankaufs. Über den bereits theoretisch vereinbarten Kaufpreis wurde allerdings Stillschweigen vereinbart.
"Thalheim hat nichts zu befürchten"
Namensgeber ist das legendäre Streitross Alexanders des Großen. Angst vor imperialen Ambitionen müsse aber niemand haben, scherzte Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) bei der Präsentation: Umlandgemeinden wie Thalheim hätten nichts zu befürchten, "es gibt keine Expansionspläne".
Pferde sind Teil der Stadtgeschichte
Dass ausgerechnet ein Pferd künftig den Volksgarten prägt, passt zur Geschichte der Stadt. Wels verbindet seit Jahrhunderten viel mit Pferden – von den Traunreitern über die Pferdeeisenbahn bis zur Trabrennbahn und der traditionsreichen Messe "Pferd Wels". Schon aus der Römerzeit stammt eine bronzene Pferdedarstellung aus Ovilava. Die monumentale Skulptur war zuvor bereits in Wien, Salzburg und Pasching zu sehen und ursprünglich in Dubai in Auftrag gegeben. Nun soll sie während der Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2027 den Volksgarten aufwerten.
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