"Sind gegen Punkt der Grünraumverordnung"
Grüne befürchten Ballverbot auf Welser Spielplätzen
- Die Welser Grünen, Alessandro Schatzmann und Thomas Rammerstorfer befürchten ein Ballspielverbot, das die neue Grünraumverordnung mit sich bringen könnte.
- Foto: Grüne
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Die Welser Grünen befürchten ein Ballspielverbot auf Welser Spielplätzen – und das mitten während der Fußball-Weltmeisterschaft. Das bringe die neue Grünraumverordnung mit sich. Doch der Bürgermeister kontert mit einer Erklärung.
WELS. "Mit der neuen Grünraumverordnung will die Stadt Wels das Ballspielen auf Spielplätzen und in Parks verbieten", erklärt Gemeinderat Alessandro Schatzmann (Grüne) und wettert: "Für die Grünen ist das ein Schritt in die falsche Richtung", denn: Ausgerechnet während der Fußball-Weltmeisterschaft soll laut dem Politiker Kindern und Jugendlichen in Wels der Ball weggenommen werden. Schatzmann befürchte, dass die im Gemeinderat zu beschließende neue Grünraumverordnung ein Ballspielverbot mit sich bringe und gibt an, dass seine Fraktion diesem Punkt der Verordnung daher nicht zustimmen werde:
"Ein Spielplatz, auf dem kein Ball mehr rollen darf, verfehlt seinen Zweck – Wir brauchen eine Politik, die Kindern Räume eröffnet, statt sie mit Verboten einzuschränken."
Auf den Vorhalt der Grünen wirkt Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) im Gespräch mit MeinBezirk entspannt. "Ich bin durchaus für das Ballspielen", erklärt Rabl: "Aber nur dort, wo das auch möglich ist." Laut ihm zielt die Verordnung auf Kleinparkanlagen ab, die aufgrund ihrer Größe oder Lange im Siedlungsgebiet beim Ballspielen für den Unmut der Anrainer sorgen. Auf großen Anlagen sei das runde Leder weiterhin erlaubt. Außerdem plane man eine große Anlage im Umfang von 4.000 Quadratmetern extra fürs Fußballspielen in der Wallerer Straße.
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