Stimmen aus der Welser Feuerwehr
"Meine Karriere bei der Jugend"

- Aus der Feuerwehrjugend die Karriereleiter hinauf.
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Seit 1974 bildet die Welser Feuerwehr ihre Jugend aus. Ehemalige und aktuelle Jugendmitglieder erzählen.
WELS. Am 25. Oktober 1974 gab Kommandant Alfred Zeilmayr den Startschuss. Als „Männer der ersten Stunde“ stellte er Karl Gruber und Hubert Friedwagner vor. Zwei Offiziere als Jugendbetreuer zu wählen, zeigte, wie wichtig der Schritt war. Zwölf Gründungsmitglieder standen zur Seite, zu denen auch der spätere Kommandant Franz Humer (Mitgliedsnummer 1) und der spätere Stellvertreter Werner Holzinger (Mitgliedsnummer 2) gehörten. Trotz Skepsis, vor allem aus den eigenen Reihen, setzte Zeilmayr auf die Jugendarbeit. Der Erfolg gab ihm Recht: Heute stammt der Großteil der jungen, aktiven Feuerwehrmitglieder aus der Jugendgruppe.

- Max Götzendofer: "Mein großes Ziel ist es, zu den Erwachsenen bei der Feuerwehr zu kommen."
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So wie Max Götzendorfer: Er ist seit drei Jahren dabei. „Mir gefällt das gemeinsame Arbeiten und das Spaßhaben mit anderen Jugendlichen. Mein großes Ziel ist es, zu den Erwachsenen bei der Feuerwehr zu kommen. Ich freue mich schon darauf, wenn ich in der Außenwache stationiert bin.“

- Valerie Knoll: "Seit ich drei Jahre alt bin, träume ich davon, Feuerwehrfrau zu werden."
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Valerie Knoll ist seit zwei Jahren Teil der Feuerwehrjugend. „Ich schätze besonders den Zusammenhalt in der Jugendgruppe, die vielen Aktivitäten und die Teamarbeit. Seit ich drei Jahre alt bin, träume ich davon, Feuerwehrfrau zu werden. Ich möchte unbedingt in den Aktivstand eintreten.“

- Felix Heuzontner: "Mir gefallen die gemeinsamen Übungen und das Jugendlager am besten."
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Felix Heuzontner ist mit zehn Jahren der Jugend beigetreten. „Ich habe immer schon mit Feuerwehrautos gespielt und dadurch wollte ich dann unbedingt auch zur Feuerwehrjugend. Auch mein Papa hat in der Jugendgruppe begonnen und ist bis heute aktiv in der Feuerwehr. Mir gefallen die gemeinsamen Übungen und das Jugendlager am besten. Mein Ziel ist vorerst der aktive Dienst, alles weitere wird sich zeigen.“

- Christoph Greinecker: "Ich habe durch die Feuerwehr viele Freundschaften geschlossen."
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Christoph Greinecker trat mit zehn Jahren der Jugendgruppe bei. „Mein Vater und mein Bruder waren bei der Feuerwehr Wels. Die coolen Jugendbetreuer und die actionreichen Übungen haben mir immer sehr gefallen. Ich habe durch die Feuerwehr viele Freundschaften geschlossen, die bis heute halten. Ich bin Gruppenkommandant-Stellvertreter der Löschgruppe 5 und war einmal Feuerwehrmann des Jahres.“
Werner Holzinger erzählt von seiner Anfangszeit: „Die Uniformen haben mich immer fasziniert. Als die Freiwillige Feuerwehr Wels die Jugendgruppe gründete, habe ich mich sofort angemeldet. Wir waren eine Clique und immer mitten im Geschehen. Später war ich in der Außenwache Pernau stationiert und zog ins jetzige Feuerwehrwohnhaus. Mit 20 Jahren kam ich zu den Tauchern, was ebenfalls eine großartige Erfahrung war.“

- Franz Humer: "Die Autos, die Technik und die ‚Helden‘, die anderen helfen, faszinierten mich."
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Franz Humer erinnert sich: „Neugierde und der Wunsch nach Veränderung brachten mich zur Feuerwehrjugend. Ich erfuhr durch die Welser Zeitung von der Gründung. Die großen Autos, die Technik und die ‚Helden‘, die anderen helfen, faszinierten mich. Die Ausbilder waren wie Halbgötter für uns. 50 Jahre später hält mich der Drang, etwas zu bewegen, immer noch bei der Feuerwehr.“
Diese Geschichten zeigen, wie vielfältig und bereichernd die Erfahrungen bei der Feuerwehrjugend Wels sein können und wie prägend diese Zeit auch im Erwachsenenalter bleibt.
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