"Verkehr an starken Tagen entlasten"
Gratis-Bus für die Welser Weihnachtswelt gefordert
- In Hinblick auf die Westspangensperre und die Weihnachtswelt wünscht sich die ÖVP einen Gratis-Bus an verkehrsstarken Tagen.
- Foto: laumat.at
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
"Entspannt mit dem Gratis-Bus in die Innenstadt", so der Wunsch der Welser ÖVP besonders im Hinblick auf die anstehende Welser Weihnachtswelt. Unterstützung findet diese Forderung beim Mobilitätsstadtrat Stefan Ganzert (SPÖ).
WELS. Aufgrund der A8-Westspangensperre befürchtet die hiesige ÖVP ein Verkehrschaos bei der kommenden Weihnachtswelt, die Wels in diesem Jahr bekanntlich zur "Europäischen Weihnachtshauptstadt" macht. Um den erwarteten Verkehr zu entlasten, wünscht man sich "Gratis-Öffis", denn:
"Viele auswärtige Gäste reisen voraussichtlich mit Bahn und Bus an, insgesamt dürfte aber auch das Autoaufkommen steigen."
Gratis-Öffis
An den besucherstärksten Wochenenden der Weihnachtswelt im November und Dezember soll ein Gratis-Bus Abhilfe schaffen. Stadtrat Martin Oberndorfer (ÖVP) sieht noch einen weiteren Vorteil: Einen zusätzlichen Anreiz, das Auto stehenzulassen und das Busfahren für sich neu zu entdecken. "Ja, das wäre sehr zu begrüßen und das muss sich eine Stadt wie Wels auch leisten können", erklärt Mobilitätsstadtrat Stefan Ganzert (SPÖ) gegenüber MeinBezirk:
"Ich gehe da sogar einen Schritt weiter und würde mir einen Gratis-Bus an allen stark frequentierten Tagen wünschen."
"Zu kurz gedacht"
"Es sind bereits Pendlerparkplätze angedacht", erklärt Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ), der den Vorstoß in Richtung "Gratis-Bus" nicht den Garaus machen will. Doch die Idee alleine sei "zu kurz gedacht", denn man müsse so etwas erst prüfen. Laut ihm könne es bei einem Gratis-Angebot zu rechtlichen Problemen kommen:
"Es wäre möglich, dass wir dann aus der Landesförderung fallen, Wels kann durch so einen Schnellschuss Millionen Euro verlieren."
Man müsse das zuerst durch den Verkehrsverbund prüfen lassen, Rabl möchte die Idee aber nicht von vorneherein ablehnen.
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