Start-Veranstaltung in Marchtrenk
SPÖ mit Arbeitsplatz-Kampagne für die Region Wels
- SPÖ-Landtagsabgeordnete Heidi Strauss und Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu informieren über die neue Kampagne "Lasst uns arbeiten" in Marchtrenk.
- Foto: SPÖ
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Der SPÖ-Landtagsklub möchte "die Arbeitsplätze von morgen sichern" und startet jetzt auch eine Arbeitsplatz-Kampagne für Wels und Wels-Land. Unter anderem wird eine Entlastung der Gemeinden durch eine Anpassung der Landesumlage gefordert.
MARCHTRENK. „Arbeit ist eine zentrale Lebensgrundlage und für viele ein sinnstiftender Lebensinhalt", erklärt SPÖ-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu: "Nach Jahren des wirtschaftlichen Rückgangs steigen auch in unserem starken Industriebundesland
die Arbeitslosenzahlen immer stärker." Nun wolle man "aktiv" auf die Menschen zugehen und Möglichkeiten zur Sicherung von Arbeitsplätzen entwickeln, denn: Das AMS verzeichne laut SPÖ eine Steigerung der Arbeitslosenquote um 6,4 Prozent.
Gemeinden entlasten
Aus Unterstützung aus den Gemeinden könne man nicht zählen, weil diese selbst vor finanziellen Herausforderungen stehen würden. Laut SPÖ seien in Wels-Land seien Gemeinden, wie Buchkirchen, Krenglbach oder Sipbachzell von Bezügen aus dem Härteausgleichsfonds abhängig. Die Sozialdemokraten wollen daher eine Angleichung von Landesumlage und Krankenanstaltenbeiträgen – so sollen Gemeindemittel frei für anstehende, lokale Projekte werden. Aus SPÖ-Sicht zählen dazu der geförderte Wohnbau oder die Schulsanierung. Die Stadt Wels müsse beispielsweise 29,41 Millionen Euro an Krankenanstalenbeiträgen aufbringen, in Marchtrenk seien es 5,82 Millionen Euro. „Sogar Kleingemeinden wie Aichkirchen müssen stolze 221.000 Euro abführen", so SPÖ-Landtagsabgeordnete Heidi Strauss:
"Ein verhältnismäßig riesiger Betrag, der dann bei Kernaufgaben einer Gemeinde wie Kinderbetreuung, Wasserversorgung, Wegenetz, Feuerwehren oder Sport- und Freizeiteinrichtungen fehlt."
- SPÖ-Landtagsabgeordnete Heidi Strauss und Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu informieren über die neue Kampagne "Lasst uns arbeiten" in Marchtrenk.
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Angleichung gefordert
Laut SPÖ sollen die Gemeinden vom Landeshauptmann nachhaltig entlastet werden, "um ihre Aufgaben im Sinne des Gemeinwohls wieder voll erfüllen zu können". "Als ersten Schritt sollten die Umlagen und Beiträge der Gemeinden an das Land auf den Durchschnitt der anderen Bundesländer gesenkt werden", erklärt Engleitner-Neu:
"Alleine dadurch würden den hiesigen Gemeinden über 200 Mio. Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung stehen."
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