03.02.2018, 20:19 Uhr

Vandalen ärgern die Axamer Fasnachter

Der Laningerwagen im Bach – das sorgt bei den Axamer Fasnachtern für berechtigte Empörung. (Foto: Würtenberger)

Ein Laninger-Handwagen samt Inhalt wurde am vergangenen Donnerstag in den Axamer Bach geworfen!

Ein unfassbarer Vorfall sorgt bei allen Fasnachtern und auch in der Bevölkerung in Axams für Empörung. An den Donnerstagen ziehen traditionell die „Band’n“ durch den Ort und kehren in Gast- und Privathäusern für ihre Aufführungen ein. Mitunter werden auch kleine Handwagen zum Transport der verschiedensten Utensilien mitgeführt. Als am vergangenen Donnerstag die Akteure in einem der Häuser waren, schlug die Stunde von Vandalen. Bis dato Unbekannte beförderten den Wagen samt Inhalt im Bereich des Dorfplatzes in den Bach! Die alarmierte Polizei forderte die Feuerwehr an, die den Wagen samt Gegenständen mittels Schiebeleiter aus dem Gewässer holte. Bis auf eine Holzlarve, die vom Bach mitgerissen, später aber weitgehend zerstört gefunden wurde, konnte alles wieder an die Geschädigten übergeben werden.
„Es ist einfach unglaublich, dass so etwas passiert“, zeigt sich Fasnachtsvereinsobmann Patrick Auer aufgebracht. „Wenn die Laninger im eigenen Dorf für die mitgeführten Gegenstände eine Bewachung brauchen, hört sich doch alles auf! Wir hoffen natürlich, dass jene, die so etwas tun, nicht unentdeckt bleiben und zur Rechenschaft gezogen werden.“

Schwarze Laningerschafe

Dieser Vorfall ist aber nicht der einzige, der den Obmann nachdenklich werden lässt. „Es waren wieder viele hervorragende Band’n unterwegs, die unsere freie Fasnacht bestens interpretiert haben. Ihnen gebührt herzlicher Dank. Leider gibt es aber auch immer wieder solche, die diesen traditionellen Brauch durch ihr schlechtes Benehmen in Mitleidenschaft ziehen. Wenn das anhält, werden sich vor allem die Fasnachtsbegeisterten in den Privathäusern künftig überlegen, ob sie die Band’n überhaupt noch einlassen.“
Man werde weiterhin Aufklärungsarbeit leisten, so der Obmann weiter. „Dass man dies überhaupt tun muss, ist schon bedenklich genug! Wir waren selbst oft unterwegs und auch ganz bestimmt keine Unschuldslämmer – aber absichtliche Beschädigungen oder Verschmutzungen in jenen Häuser, die sich auf die Band’n freuen und Einlass gewähren, hat es nicht gegeben.“

Zeugenaufruf

Im Fall des „versenkten Laningerwagens“ können Beobachtungen oder Hinweise an die Polizei Axams unter Tel. 059133/7111 gerichtet werden.
Sollten die Betreffenden aber vielleicht wenigstens den Anstand haben, selbst für Aufklärung zu sorgen und wenigstens den materiellen Schaden zu begleichen, steht dafür auch der Fasnachtsverein zur Verfügung.
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