Wiener Popfest
Der Karlsplatz wird erneut zur großen Partyzone

Vier Tage lang wird der Karlsplatz zur Partyzone. | Foto: Franz Reiterer
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Das Popfest erfindet sich neu und bleibt sich dabei trotzdem treu. 50 wirklich komplett neue Acts sorgen im Juli für Stimmung am Karlsplatz.

WIEN/WIEDEN. Das Popfest geht bereits in seine 17. Auflage und setzt vom 23. bis 26. Juli im Bereich des Karlsplatzes auf ein "hochkarätiges Fest der Generationen und Kulturen". Die diesjährigen Kuratoren, die Pop-Künstlerin Sofie Royer und der Musiker Wolfgang Lehmann, haben sich gegen den Trend etablierter Festivals entschieden, auf bewährte Publikumsmagnete zu setzen.

Stattdessen präsentiert das viertägige Event ein Line-Up aus 50 Acts, von denen kein einziges Projekt in dieser Konstellation jemals zuvor auf dem Festival vertreten war. Die Auswahl bricht bewusst mit den Mustern der vergangenen 16 Jahre. "Es wäre ein Leichtes gewesen, das Line-up vorzugsweise mit Musik aus Popfest-erprobten Acts zu besetzen und dabei Bewährtes zu wiederholen", erklären Royer und Lehmann die Motivation hinter ihrer Entscheidung.

Vergangenes trifft Gegenwart

Keines der heuer präsentierten Musikprojekte war in dieser Form bisher schon einmal am Popfest, erklären die beiden weiter. Das Programm spannt einen stilistischen Bogen von historischen Anfängen bis zur Gegenwart. Die Eröffnung auf der Seebühne will hierfür die Wurzeln des Dialekt-Pop von Marianne Mendt mit zeitgenössischen Positionen wie jener von Tamara Flores oder der alpenländischen Ästhetik von Anna Buchegger verknüpfen.

Wolfgang Lehmann und Sofie Royer wollen unbekannten Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten. Wiederholungen der letzten Jahre gibt's nicht. | Foto: Jasmin Baumgartner
  • Wolfgang Lehmann und Sofie Royer wollen unbekannten Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten. Wiederholungen der letzten Jahre gibt's nicht.
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Neben der Seebühne bespielt das Festival diverse Locations rund um den Karlsplatz, darunter das Wien Museum, den Prechtlsaal der Technischen Universität sowie die Karlskirche für das Abschlusskonzert.

"Wichtige Botschaft"

Seitens der Stadt wird das kostenlose Festival als ein wichtiges Projekt für leistbare Kultur für alle Wiener gelobt. "Mit dem Popfest sendet die Stadt Wien wieder eine klare Botschaft: für leistbaren Zugang zu einer Kunst- und Kulturlandschaft auf höchstem Niveau", zeigt sich Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) erfreut.

Ergänzt wird die Musik außerdem durch ein Rahmenprogramm aus medienpolitischen Diskussionen im Wien Museum sowie verschiedenen popkulturellen Stadtführungen.

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