Gesundheitsminister über mögliche Auswirkungen
Anschober: "Ausbau von 5G mit Umsicht"

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Gespräch mit RMA-Chefredakteurin Maria Jelenko
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Gesundheitsminister Rudolf Anschober gegenüber den Regionalmedien Austria über mögliche Auswirkungen auf den Körper durch die neue Mobilfunkgeneration 5G, die als besonders schnell und leistungsstark gilt, aber auch viele Kritiker auf den Plan ruft. Gesundheitliche Risikofaktoren, welche durch die hohe Frequenz der elektromagnetischen Felder hervorgerufen werden können, seien nicht ausreichend untersucht.

RMA: Herr Minister, aussagekräftigen Langzeitstudien zu 5G sind noch nicht vorhanden, die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat die Funkstrahlung aufgrund der Studienlage als "möglicherweise krebserregend" für den Menschen eingestuft. Ist es im Hinblick dessen nicht noch zu früh, 5G in Österreich auszurollen? 

RUDOLF ANSCHOBER: Es gibt derzeit unterschiedliche wissenschaftliche Aussagen. Ein wesentlicher Teil der befassten WissenschaftlerInnen kommt zum Schluss, dass bei 5G Mobilfunkstrahlung im Frequenzbereich FR 1, der in Österreich seit 2019 im kommerziellen Betrieb ist, keine konkreten negativen gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen werden können.
Manche Städte haben 5G aus sicherheitsmedizinischen Gründen gestoppt. Eine schnelle Datenübertragung ohne Komfortverlust erreicht man laut Experten auch durch kabelgebundene Lösungen.

Können Sie sich vorstellen, sich für andere taugliche, nachweislich nicht gesundheitsgefährdende Übertragungsmodelle einzusetzen?

In der Bewertung dieser Frage wird allem auf die Expertise des bereits seit 2004 bestehenden wissenschaftlichen Beirats Funk, zurückgegriffen, der alle weltweit erscheinenden aktuellen Studien zu diesem Thema auswertet. Der Beirat kommt zum Schluss, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern von 5G und einem erhöhten Gesundheitsrisiko bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte nach heutiger wissenschaftlicher Faktenlage nicht vorliegt.

Sind umwelttechnische Fragen gelöst? Eine 5G-Antenne braucht laut Studien rund dreimal so viel Energie wie eine LTE Long Term Evolution-Anlage...

Prinzipiell sollten Mobilfunkanlagen so betrieben werden, dass die Exposition der Bevölkerung soweit wie möglich minimiert wird. Dieses Minimierungsprinzip gilt auch für den Energiebedarf der Anlagen.

Können Sie als Gesundheitsminister garantieren, dass diese Funkfrequenzen nicht gesundheitsgefährdend sind?

Mir ist wichtig, dass aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse laufend evaluiert werden und ein Ausbau mit Umsicht verfolgt wird. Derzeit gibt es aber keinen Nachweis für gesundheitliche Schäden durch 5G im bespielten Frequenzbereich.  Ich werde aber dafür sorgen, dass eine klinische wissenschaftliche Begleitung und Kontrolle des Ausbaus durchgeführt wird, da ich die Sorgen von betroffenen BürgerInnen sehr ernst nehme.

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