17.000 Dienstnehmer betroffen
Insolvenzen in Österreichs Betrieben

KSV1870-Vorstand Ricardo-José Vybiral (links), Hans-Georg Kantner, Leiter KSV1870
  • KSV1870-Vorstand Ricardo-José Vybiral (links), Hans-Georg Kantner, Leiter KSV1870
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"Österreich surft noch auf der Konjunkturwelle, doch beginnen sich die Wolken ein wenig einzutrüben", stellt Ricardo-José Vybiral, Vorstand von Kreditschutzverband (KSV)1870 fest. Zwar seien die Unternehmen für eine eventuelle Krise gut mit Eigenkapital gerüstet, eine zurückhaltende Investitionsfreude sei aber vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung sowie bei der Digitalisierung feststellbar. Dass Österreich im EU-Vergleich in diesen Bereichen an zweiter Stelle rangiert, liege an der Vielzahl von Förderungen, so Vybiral.

Unternehmensinsolvenzen stagnierten 2019


Mit (hochgerechnet) 5.018 insolventen Unternehmen liegt das Jahr 2019 nur minimal über 2018. Insgesamt waren mit 17.000 Dienstnehmern deutlich weniger Menschen von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen und auch die Schulden sanken beträchtlich um rund 18 Prozent auf 1.689 Millionen Euro. Im Langfristvergleich hat Österreich damit wenig Insolvenzen bezogen auf die Zahl der Unternehmen. Doch gab es 2019 mit nahezu 30 Großinsolvenzen einen kleinen Rekord.

Im Bundesländervergleich gab es in Wien, Oberösterreich und Kärnten keine Bewegung; Zuwächse gab es im Burgenland (+24%), Vorarlberg (+17%) und Tirol (+25%), Rückgänge in Niederösterreich (-5%) und der Steiermark (-6%).

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Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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