11.08.2014, 14:30 Uhr

In der Nacht über die Kahlenberger Baumwipfel

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bz-Redakteur Andreas Edler erklomm mit Kletterprofi Patrick die hohen Bäume im Waldseilpark.

Im Waldseilpark kommt man auch beim Nachtklettern ordentlich ins Schwitzen.

Dunkelheit, die Lichter der Stadt am Horizont und immer wieder das leise Klicken der Karabiner: Was sich idyllisch anhört, ist im Waldseilpark am Kahlenberg aber tatsächlich sehr fordernd.
Die schwarze Route ist zwar romantisch beleuchtet, doch von einem Spaziergang im Mondschein kann keine Rede sein. Nach einem kraftraubenden Aufstieg auf die 20 Meter hohe Plattform ist Geschicklichkeit auf Schritt und Tritt gefragt. Gemeinsam mit Kletterprofi Max vom Hochseilgarten hanteln wir uns von Hindernis zu Hindernis, wobei uns immer wieder die sprichwörtlichen Holzprügel in den Weg gelegt werden. „Für mich ein Spaziergang“, sagt Klettermax Patrick. Der Profi klettert die 14 verschieden schweren Parcours mehrmals täglich.
Auf „Schwarz zwei“ müssen rund zehn Hürden – von urschwer bis unmöglich – überwunden werden, bevor man das „Grande Finale“ der Klettertour erreicht: den 150 Meter langen Flying Fox über die Baumwipfel. Man rast durch die Nacht und hofft darauf, dass am Ende auch an die Bremsung gedacht wurde. Die Belohnung folgt sogleich: ein Ausblick auf Wien.

Nachtklettern im Sommer

Zwischen Juni und September bietet der Waldseilpark neben dem Regulärbetrieb (tägl. 10 bis 20 Uhr) am Wochenende auch die Möglichkeit, in der Nacht zu klettern. Der Hochseilgarten wird mit Lampions beleuchtet, auf Wunsch kann man sich auch eine Stirnlampe ausborgen.

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