Wien
Ehefrau des Terror-Verdächtigen nach Festnahme in Therapie
- Beran A. steht unter Verdacht, einen Anschlag auf eines der Taylor-Swift-Konzerte in Wien im vergangenen Sommer geplant zu haben. Dieses Foto wurde vor seinem Haus in NÖ gemacht.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
Beran A. steht unter Verdacht, einen Anschlag auf eines der Taylor-Swift-Konzerte in Wien im vergangenen Sommer geplant zu haben. Jetzt wurde bekannt, dass er dabei angeblich von seiner jungen Ehefrau unterstützt wurde. Sie wurde im März festgenommen, ist jetzt in Therapie.
WIEN/TERNITZ/NÖ. Beran A. aus dem niederösterreichischen Ternitz befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Er soll im Sommer vergangenen Jahres Pläne für einen Anschlag auf Konzerte von US-Popstar Taylor Swift geschmiedet haben. Es wurde auch Material zum Bombenbau an seinem Wohnort gefunden. Aus dem Grund wurden die Swift-Konzerte in der Hauptstadt abgesagt.
Bis vor einigen Tagen wurde A. von Star-Anwalt Werner Tomanek vertreten. Wie MeinBezirk berichtete, wurde zuletzt jedoch das Vertragsverhältnis zwischen Tomanek und A. aufgelöst. "Persönliche Gründe" wurden angegeben. Laut Medienberichten soll der Terrorverdächtige gewisse Dinge seinem eigenen Verteidiger verschwiegen habe, dazu wollte sich Tomanek nicht äußern.
Ehefrau im März festgenommen
Jetzt gibt es Neuigkeiten im besagten Ermittlungsfall. Laut "Heute.at" soll ihn bei den Terrorpläne seine 17-jährige Ehefrau D. aus Wien unterstützt haben. Angeblich schrieb sie in einem Chat, dass sie alle abschlachten und dabei lachen werde: "Ich werde mit Stolz Terroristin sein!"
- Bis zuletzt vertrat Star-Anwalt Tomanek auch Beran A. (hier zu sehen), der im Verdacht steht, Anschlagspläne auf das Taylor-Swift-Konzert geschmiedet zu haben.
- Foto: ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Im März wurde die junge Wienerin festgenommen. In einer Einvernahme sagte sie, dass sie mit diesen Sätzen ihren Ehemann nur beeindrucken wollte. Nach ihrer Festnahme wurde D. vor einigen Wochen unter Auflagen aus der Justizanstalt (JA) Josefstadt freigelassen. Sie muss in Therapie und an Antiaggressionskursen teilnehmen. "Wenn er mich für unfolgsam hielt, drohte er mit damit, mich mit einer Machete zu killen", wird sie im Online-Bericht zitiert.
Prozess im Winter?
Laut einem "Krone.at"-Bericht aus Mitte März stammt die junge Frau aus Simmering. Damals soll sie sich eine Machete beschaffen und unter dem Bett im Kinderzimmer versteckt haben. Ihre Mutter soll ihr Verhalten bemerkt haben, weshalb sie den Fall beim Jugendamt gemeldet haben dürfte. Sie wurde in einem Krisenzentrum untergebracht und fortan von Mitarbeiten eines Deradikalisierungsvereins betreut.
Weiter heißt es, dass der Prozess gegen die mutmaßliche Terrorbande erst im Winter starten könnte. A. droht bis zu 20 Jahre Haft. Die Vorwürfe: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, versuchter vielfacher Mord und Besitz von Sprengmitteln.
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