Handgepäck-Regel
Flughafen Wien schafft 100-Milliliter-Grenze bei Flüssigkeiten ab

In Kürze fällt die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Wien-Schwechat. (Symbolfoto) | Foto: APA-Images / KURIER / Jeff Mangione
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In Kürze fällt die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Wien-Schwechat. Wie viel Fluggäste bald mitnehmen dürfen, liest du hier.

WIEN/SCHWECHAT/NÖ. Seit 20 Jahren gibt es im Flugverkehr die bekannte Regel, dass man Flüssigkeiten bis zu 100 Milliliter im Handgepäck mitnehmen darf. Ausnahmen gibt es für medizinische Produkte sowie Einkäufe aus dem Airport-Shoppingbereich.

Doch diese Regel steht bald vor dem Aus. Im Sommer vergangenen Jahres hat die Europäische Kommission die ersten sogenannten C3-Systeme zugelassen. Die besonderen Scanner können Flüssigkeiten und Elektronik im Handgepäck dreidimensional analysieren, weshalb bald grundsätzlich Behälter bis zu zwei Liter möglich sind, ohne dass sie ausgepackt werden müssen.

Mittlerweile haben das einige bekannte Flughäfen eingeführt: Rom (Fiumicino), Milan (Linate und Malpensa), Amsterdam, Dublin, München, Stockholm und Krakau sind einige Beispiele. Doch wie sieht die Lage am Flughafen Wien-Schwechat aus?

Rollout läuft

Noch im Sommer 2025 hieß es gegenüber MeinBezirk, dass man mit der Einführung dieser Systeme noch vor Jahresende 2025 starten und sukzessive flächendeckend ausrollen werde. Die 100-Milliliter-Grenze würde fallen, wenn die Umrüstung vollständig abgeschlossen ist, hieß es im März.

Man werde rechtzeitig informieren, wenn die neue Regelung in Wien startet. Für das Großprojekt mit 35 Sicherheitskontrollstraßen wurden 25 Millionen Euro in die Hand genommen. (Symbolfoto) | Foto: Mircea Moira/Smarterpix
  • Man werde rechtzeitig informieren, wenn die neue Regelung in Wien startet. Für das Großprojekt mit 35 Sicherheitskontrollstraßen wurden 25 Millionen Euro in die Hand genommen. (Symbolfoto)
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Und nun gibt es Neuigkeiten: Laut einem Unternehmenssprecher ist der Rollout der CT-Scanner am Flughafen Wien im Gange: „Rechtzeitig zur Hauptreisezeit werden alle Sicherheitskontrollen mit CT-Scannern ausgestattet sein. Wenn die Umstellung abgeschlossen ist, werden Passagiere ihre elektronischen Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck belassen können.“ Mit Hauptreisezeit ist wohl schon in den kommenden Wochen gemeint.

Auch am Wiener Airport wird die Flüssigkeitsgrenze von derzeit 100 Millilitern im Handgepäck auf bis zu zwei Liter pro Passagier erweitert. Man werde rechtzeitig informieren, wenn die neue Regelung in Wien startet. Für das Großprojekt mit 35 Sicherheitskontrollstraßen wurde 25 Millionen Euro in die Hand genommen.


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Man werde rechtzeitig informieren, wenn die neue Regelung in Wien startet. Für das Großprojekt mit 35 Sicherheitskontrollstraßen wurden 25 Millionen Euro in die Hand genommen. (Symbolfoto) | Foto: Mircea Moira/Smarterpix
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