Juwelier-Sascha-Ratgeber
Gelbgold, Weißgold, Rotgold – welches Gold bringt den besten Preis?
- Ob Kette, Ring oder Armreif – nicht die Farbe, sondern der Feingoldgehalt entscheidet über den tatsächlichen Wert des Schmucks.
- Foto: Syed F Hashemi
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Wer alten Schmuck erbt oder Erbstücke im Tresor entdeckt, stellt sich oft die Frage: Spielt die Farbe des Goldes eigentlich eine Rolle für den Ankaufswert? Ein Ratgeber zeigt, wie sich Goldlegierungen zusammensetzen und worauf bei der Wertermittlung zu achten ist.
Ob strahlendes Gelbgold, kühles Weißgold oder warmes Rotgold – die farblichen Nuancen von Schmuckstücken faszinieren seit Jahrhunderten. Doch beim Goldankauf gelten klare Gesetzmäßigkeiten, die sich primär nach dem exakten Feingoldgehalt und modernsten Analyseverfahren richten.
Dieser Ratgeber zeigt, wie sich die verschiedenen Goldlegierungen zusammensetzen, worauf bei der Wertermittlung in Wien und Niederösterreich zu achten ist und warum moderne Prüftechnologie beim Verkauf absolute Transparenz schafft.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Reines Gold (24 Karat) ist von Natur aus tiefgelb und extrem weich – für Schmuck werden ihm Beimetalle zugesetzt.
- Die Farbe entsteht durch unterschiedliche Beimetalle: Silber/Kupfer bei Gelbgold, mehr Kupfer bei Rotgold, Palladium/Silber/Nickel bei Weißgold.
- Bei gleicher Karat-Zahl enthalten Gelb-, Weiß- und Rotgold exakt denselben Feingoldanteil.
- Nicht die Farbe, sondern der Reinelement-Gehalt (Punzierung) entscheidet über den Ankaufspreis.
- Die Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF) bestimmt auch bei komplexen Legierungen den exakten Feingehalt zerstörungsfrei.
- Wie entstehen Gelb-, Weiß- und Rotgold?
Reines Gold (24 Karat / 999er Gold) ist von Natur aus tiefgelb und extrem weich. Um daraus alltagstauglichen Schmuck zu fertigen, werden dem Feingold andere Metalle beigemischt – diese Mischungen nennt man Legierungen. Die zugesetzten Metalle bestimmen nicht nur Härte und Strapazierfähigkeit, sondern auch die finale Farbgebung.
- Foto: Syed F Hashemi
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Für Gelbgold wird Feingold meist mit Silber und Kupfer zu gleichen Teilen legiert, wodurch der charakteristische Sonnenglanz erhalten bleibt. Bei Rotgold und Roségold sorgt ein erhöhter Kupferanteil für den warmen, rötlichen Schimmer – je höher der Kupfergehalt, desto intensiver die Rotfärbung. Für Weißgold werden entfärbende Metalle wie Palladium, Silber oder Nickel beigemischt, häufig zusätzlich mit einer dünnen Rhodiumschicht überzogen (Rhodinierung), um eine strahlend weiße Oberfläche zu erzeugen.
Welches Gold ist beim Ankauf am wertvollsten?
Entscheidend für den Auszahlungspreis beim Altgoldverkauf ist nicht die Farbe, sondern der Reinelement-Gehalt – also die Punzierung beziehungsweise Karat-Zahl. Ein Schmuckstück aus 585er Weißgold enthält exakt denselben Reingoldanteil (58,5 Prozent) wie ein Ring aus 585er Gelbgold oder 585er Rotgold. Der tagesaktuelle Börsenkurs richtet sich immer nach dem reinen Feingoldanteil in Gramm.
Allerdings gibt es bei der Materialanalyse feine Unterschiede: Bei Weißgold müssen Prüfverfahren exakt differenzieren können, welche Begleitmetalle – etwa hochwertiges Palladium – verarbeitet wurden.
Ist Röntgenanalyse bei Farblegierungen wichtig?
Traditionelle Testmethoden wie die Säureprüfung stoßen bei komplexen Legierungen oder rhodiniertem Weißgold oft an ihre Grenzen. Eine ungenaue Stichprobe kann Oberflächenbeschichtungen fehlerhaft bewerten oder Verfälschungen durch beigemischtes Unedelmetall übersehen.
Moderne Wiener Fachbetriebe setzen daher auf die unbestechliche Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF-Spektralanalyse). Mit dieser Präzisionstechnologie wird die exakte chemische Zusammensetzung des Schmuckstücks vollkommen zerstörungsfrei durchleuchtet. Das Röntgengerät analysiert auf das Hundertstel Gramm genau, wie viel Feingold in der Gelb-, Weiß- oder Rotgoldlegierung enthalten ist, ohne die Oberfläche zu beschädigen oder Schutzschichten abzukratzen.
Worauf sollte man bei der Wahl des Ankäufers achten?
Wer seinen Legierungsmix aus Gelb-, Weiß- und Rotgold fachgerecht bewerten lassen möchte, sollte auf zertifizierte Expertise und nachvollziehbare Prüfabläufe Wert legen. Bei der Wahl des Ankäufers im Raum Wien und Umgebung zahlen sich verlässliche Standards aus: eine exakte Wiegung vor den Augen der Kundschaft auf geeichten Feinwaagen, technologische Genauigkeit durch XRF-Spektralanalyse zur Vermeidung von Fehlbewertungen bei farbigen Legierungen sowie eine faire Anbindung an den tagesaktuellen Edelmetall-Börsenkurs.
Als verlässliche Anlaufstelle für den Altgoldankauf hat sich Juwelier Sascha in der Hütteldorfer Straße 103 (1150 Wien, Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus) etabliert. Der Meisterbetrieb bietet modernste Röntgendiagnostik, ehrliche Beratung und sofortige Bargeldauszahlung für Schmuckstücke aller Goldfarben und Legierungen.
FAQ zu Goldfarben und Ankaufswert
Ist Weißgold weniger wert als Gelbgold?
Nein, bei gleicher Karat-Zahl enthalten beide denselben Feingoldanteil. Der Wert richtet sich nach dem Reingoldgehalt, nicht nach der Farbe.
Warum ist Weißgold schwieriger zu analysieren?
Weil Prüfverfahren exakt zwischen den verwendeten Begleitmetallen wie Palladium unterscheiden müssen und die Rhodium-Beschichtung die Oberflächenanalyse erschweren kann.
Was ist die Röntgenfluoreszenzanalyse?
Ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, das den exakten Feingoldgehalt einer Legierung digital und nachvollziehbar ermittelt – auch bei komplexen Farblegierungen.
Dieser Text entstand mithilfe von KI-Technologie. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in unserer Redaktion erfolgt unter Kontrolle unserer Redaktionsmitarbeiter.
Kontakt:
Juwelier Sascha
Hütteldorfer Straße 103
1150 Wien
Tel.: 01/9858770
Mobil / WhatsApp: 0676/4643662
E-Mail: office@juwelier-sascha.at
Homepage: www.juwelier-sascha.at
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