Kindesmissbrauch
Schwere Vorwürfe gegen heimischen TV-Star, Ermittlungen in Wien laufen
- Laut einem Online-Bericht gibt es schwerwiegende Vorwürfe gegen einen heimischen TV-Star. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt.
- Foto: Ronja Reidinger/MeinBezirk
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Laut einem Online-Bericht gibt es schwerwiegende Vorwürfe gegen einen heimischen TV-Star. Ein Mann soll eine Minderjährige sexuell missbraucht haben. Ein Ermittlungsverfahren läuft derzeit, Details sind offiziell nicht bekannt.
WIEN. Gegen einen Mann unbekannten Alters ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft (StA) Wien wegen des Missbrauchs einer minderjährigen Person sowie wegen pornografischer Darstellung. Dabei soll es sich um eine „Fixgröße auf den Bühnen dieses Landes, den Fernseh-Bildschirmen und in Kinofilmen“ handeln, meldet „Krone.at“ am Dienstagabend.
Judith Ziska, Sprecherin der StA Wien, bestätigt gegenüber MeinBezirk ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mann wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und der bildlichen sexualbezogenen Darstellung Minderjähriger, also nach §§ 207 und 207a StGB. Über Details aus dem Online-Artikel wollte man sich nicht äußern.
- Bei einer Verurteilung drohen jedoch zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft, so Ziska.
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- hochgeladen von Antonio Šećerović
Wie alt die Person ist, wollte man nicht preisgeben. Bei einer Verurteilung drohen jedoch zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft, so Ziska. Sie bestätigt auch, dass es im Mai dieses Jahres zu einer Selbstanzeige kam. Ob es auch Hausdurchsuchungen gab, ist nicht bekannt.
Zwei Frauen wegen Nötigung angezeigt
„Krone.at“ berichtet, dass der Mann vor einigen Jahren die „kleine Tochter“ seiner damaligen Lebensgefährtin missbraucht haben soll. Die Mutter dürfte auf eine Anzeige verzichtet und stattdessen den Tatverdächtigen gemeinsam mit einer Bekannten erpresst haben. Der Mann wiederum zeigte die beiden Frauen wegen des Verdachts der schweren Nötigung an. Diese Anzeige bestätigt die StA Wien ebenfalls, ebenso ohne ins Detail zu gehen.
Mittlerweile meldete sich der Anwalt des Tatverdächtigen zu Wort und behauptet, dass die Vorwürfe teils mehr als 13 Jahre zurückliegen würden: „Mein Mandant hat eine umfassende Selbstanzeige erstattet, auf deren Inhalt derzeit nicht Bezug genommen werden kann“, so Anwalt Florian Höllwarth.
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