Tipps im Sommer
So wird es in heißen Wiener Wohnungen angenehm kühl

- Für die Sonnenschutz-Nachrüstung ist ein Zuschuss von 50 Prozent möglich – und maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit.
- Foto: mattoverboard_ / Unsplash
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Temperaturen weit über 30 Grad sind im Stadtsommer keine Seltenheit. Diese Hitze kann mitunter nicht nur lästig, sondern auch erschöpfen bzw. manchmal sogar gefährlich sein. Die eigenen vier Wände sollten daher abgekühlt werden, um so einen angenehmen Rückzugsort schaffen.
WIEN. Es herrscht "Summer in the City", wie Joe Cocker womöglich die derzeitige Wetterlage in Wien beschreiben würde. Aber nicht nur manch gepflasterter Platz, zu asphaltierter Straße oder in klimatisierten Bims steigen die Temperaturen. Bei Wetterverhältnissen mit 30 Grad im Freien oder mehr wird auch so manch kuschelige Wohnung schnell zur Parkettboden-Savanne.
Wie unangenehm es ist, in einer aufgeheizten Bleibe die Sommermonate zu verbringen, merkt man spätestens in der Nacht. Wer nicht den Luxus hat und eine Klimaanlage sein Eigen nennt, der wälzt sich in mancher Tropennacht schonmal gestresst im Bett herum und wird schweißgebadet um seinen Schlaf gebracht. Das sind noch die erträglichsten Nebenerscheinungen von Hitzewellen.

- Wenn die Sonne über Wien vom Himmel knallt, kann es auch im Inneren der Wohnungen schnell heiß hergehen.
- Foto: Marco Montero Pisani/Unsplash
- hochgeladen von Kathrin Klemm
Gerade für Kinder, ältere oder kranke Menschen können länger andauernde Hitzeperioden ohne Abkühlung gefährlich sein. Viel Trinken hilft zwar schon einmal, aber eine angenehm temperierte Umgebung ist ebenso das A und O. So oder so, MeinBezirk gibt dir jedenfalls Tipps, wie du auch ohne großes Budget deine Wohnung herunterkühlen kannst.
Auf der dunklen Seite der Macht
Gerade für Wohnungen mit Sonneneinstrahlungen gilt: Je weniger du unter Tags siehst, desto besser. Sprich, je dunkler du das Innere hältst, desto kühler sollte es auch sein. Wenn du beispielsweise in der Früh deine Wohnung verlässt, so halte die Jalousien geschlossen. Wenn den ganzen Tag die Sonne bei den Fenstern reinknallt, so hat das natürlich Auswirkungen auf das Raumklima.
Passend dazu solltest du eher in der Nacht oder den frühen Morgenstunden durchlüften. Hüte dich davor, während du unter tags arbeiten bist, die Fenster geöffnet zu haben. Sonst erwartet dich zu Hause die heiße Luft des Tages. Beim abendlichen Fensteröffnen sei dazu gesagt: Wenn es draußen dunkel ist, solltest du deine vier Wände auf vollen Durchzug stellen.
Schont auch Energie
An heißen Tagen solltest du auch deine Kochgewohnheiten ändern. Gerade in kleinen Wohnungen kann ein heißer Backofen oder großes Aufkochen auch die Umgebungstemperatur erhöhen. Wer also möglichst hitzearm kocht, der kann nicht nur sein Geldbörserl dank Energieeinsparung entlasten. Wenn du einen Garten hast oder auf deinem Balkon grillen darfst, so könntest du Speisen auch draußen zubereiten. Stichwort Geräte: Jedes, und sei es noch so sparsam, elektronische Gerät erzeugt eine Abwärme. Schalte zum Beispiel den Fernseher daher nicht nur aus, sondern nimm ihn vom Netz, wenn er nicht benötigt wird.

- Backöfen und Co. können Hitze an die Raumumgebung abgeben.
- Foto: Stefan C. Asafti/Unsplash
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Zimmerpflanzen sind immer top, weil sie auch für ein gutes Raumklima sorgen können. Jedoch solltest du diese nicht übermäßig gießen. Das tut nicht nur der Pflanze nicht gut, wenn das Wasser verdampft, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Raum. Und dies wiederum lässt die Hitze wesentlich drückender erscheinen.
Solltest du Teppiche in deiner Wohnung haben, so rolle sie während der Hitzeperioden zusammen und gib sie weg. Die flauschigen Einrichtungsutensilien können die Wärme speichern. Kühle Bodenbeläge wie Fliesen oder Holz fühlen sich dagegen angenehm an. Achte nach Möglichkeit auch darauf, dass Betten und Sitzmöbel von Fenstern entfernt stehen, bei denen die Sonne sonst direkt darauf scheint.
Zwischen gut und böse
Ein alt bewehrter, vermeintlicher Trick ist auch das Einsetzen von nassen Tüchern oder Fetzen. So hängen manche Menschen etwa nasse Bettlaken vor offene Fenster. Die Verdunstung des Wassers kühlt dadurch die durchströmende Luft. Ebenso bekannt: die Kombi zwischen Elektroventilatoren und nassen, kalten Fetzen.
Das kann durchaus klappen. Man sollte dabei aber auch immer im Hinterkopf behalten, dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen dadurch steigen kann. Diese wiederum fördert nicht nur die Schimmelbildung, sondern kann eben in Kombination mit hohen Temperaturen die Hitze noch drückender erscheinen lassen. Bei Ventilatoren gilt ohnehin: Sie kühlen den Körper, jedoch nicht die Raumtemperatur.
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