Staugefahr gebannt
A2-Anschluss Wöllersdorf - Das jahrelange Nadelöhr wird entschärft
- Visualisierung: Anschlussstelle Wöllersdorf wird entschärft.
- Foto: Land NÖ
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Start für Sicherheitsausbau in Wöllersdorf: Das Land Niederösterreich & ASFINAG investieren 5,12 Mio. Euro, um die A2-Anschlussstelle Wöllersdorf sicherer zu machen.
WÖLLERSDORF. (Red.) Mit dem Spatenstich am Montag fiel der Startschuss für den umfassenden Sicherheitsumbau der Anschlussstelle Wöllersdorf an der B 21 und A2. Ziel des Gemeinschaftsprojekts von Land Niederösterreich und ASFINAG ist es, ein bestehendes Nadelöhr zu entschärfen und den Verkehrsfluss nachhaltig zu verbessern. Die Fertigstellung ist für Ende der Sommerferien 2026 vorgesehen.
- Spatenstich in Wöllersdorf: v.l.n.r NÖ Straßenbaudirektor Stv. Rainer Irschik, LH-Stv. Udo Landbauer, Andreas Fromm, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH, Bürgermeister Florian Pfaffelmaier umrahmt von Mitarbeitern des Straßenbaudienstes.
- Foto: NLK Pfeffer
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„Der Sicherheitsausbau ist ganz entscheidend für die Bevölkerung. Nach langwierigen Einsprüchen, die das Projekt immer wieder verzögert haben, können wir jetzt endlich loslegen. Wir entschärfen diese Gefahrenstelle und bauen den Verkehrsknoten so aus, dass klare Abläufe und vor allem mehr Sicherheit gewährleistet sind. Das ist eine spürbare Verbesserung für alle, die hier täglich unterwegs sind“, sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ). Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,12 Millionen Euro, wovon etwa 3,17 Millionen Euro aus dem Ressort des Verkehrslandesrat kommen und der verbleibende Anteil von der ASFINAG finanziert wird.
- LH-Stv. Udo Landbauer, Andreas Fromm, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH
- Foto: NLK Pfeffer
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Andreas Fromm, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Verkehrssicherheit hat für uns oberste Priorität. Mit der neuen Anschlussstelle und den baulichen Adaptierungen schaffen wir die Voraussetzungen für einen verbesserten Verkehrsfluss und damit für mehr Sicherheit.“
Ausgangssituation
Die Autobahnanschlussstelle (AST) Wöllersdorf stößt seit Jahren an ihre Leistungsgrenzen und stellt ein verkehrliches Nadelöhr dar. Auf den beiden Abfahrtsrampen der A 2 Südautobahn – sowohl aus Richtung Graz als auch aus Richtung Wien – kommt es regelmäßig zu gefährlichen Rückstaus. Auch an den Zufahrten der Kreisverkehre bilden sich insbesondere im Berufsverkehr erhebliche Stauungen.
Projekt und Maßnahmen
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von NÖ Straßendienst und ASFINAG wird ein umfassendes Modernisierungspaket umgesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss nachhaltig zu verbessern. Nach vorbereitenden Maßnahmen im April starten nun die Haupt-Bauarbeiten.
Zentrale Elemente des Projekts sind
- Bypässe
Errichtung von Bypässen am östlichen und westlichen Kreisverkehr entlang der Landesstraße B 21 zur Entlastung der Kreisverkehre. Ergänzend erfolgen Sanierungen und teilweise Verbreiterungen der Anschlussrampen.
- Fahrbahnsanierung B 21
Instandsetzung der B 21 im Abschnitt von km 4,600 bis km 6,200. Dabei werden die Asphaltragschicht und die Deckschicht auf einer Fläche von rund 18.000 m² erneuert.
- Verkehrssteuerung
Installation eines innovativen, intelligenten Ampelsystems in Form einer sogenannten unvollständigen Verkehrslichtsignalanlage (UVLSA). Diese wird rund 100 Meter vor den Kreisverkehren auf der B 21 errichtet und über Stauschleifen in den Abfahrtsrampen der A 2 gesteuert. Bei Bedarf wird der Verkehrsfluss der B 21 kurzzeitig angehalten, um den Verkehr aus den Rampen geordnet in die Kreisverkehre einfließen zu lassen und Rückstaus auf die Autobahn zu vermeiden.
- Park- und Mobilitätskonzept
Rückbau der Park&Drive-Anlage im östlichen Bereich zur Schaffung des Bypasses. Gleichzeitig erfolgt eine Verdichtung der Stellplätze bei der größeren westlichen Anlage, sodass die Gesamtanzahl der Parkplätze erhalten bleibt.
- Bauabwicklung und Verkehrsführung
Verkehrsintensive Arbeiten werden bewusst in die Ferienzeit gelegt, um die Belastungen für Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Die Befahrbarkeit bleibt während der Bauphase weitgehend aufrecht. Lediglich auf den Rampen der A 2 sind vier Wochenendsperren erforderlich. Die Verkehrsfreigabe ist für das Ende der Sommerferien 2026 vorgesehen.
Eine detaillierte Bürgerinformation zu den einzelnen Bauphasen wird an die Haushalte der Anrainergemeinden sowie des erweiterten Einzugsgebiets übermittelt.
Der NÖ Straßendienst und die ASFINAG danken den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten.
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