Alles in einer App
E-Scooter, Bus, Rad, Car-Sharing: Wiener Neustadt macht’s jetzt einfach
- ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger, ÖBB-Personenverkehr GmbH-Vorstandsdirektorin Sabine Stock und Magistratsdirektor Markus Biffl beim Standort am Hauptbahnhof.
- Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller
- hochgeladen von Kathrin Schauer
In Wiener Neustadt gibt es nun alle Mobilitätsangebote in der „wegfinder“-App. Von den Öffis über Car-Sharing bis zum "Dott" kann man alles auf einen blick finden.
WIENER NEUSTADT. (Red.) Die Stadt Wiener Neustadt hat im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion sowie der Pionierstadt ab sofort eine neue zentrale Plattform, die sämtliche Mobilitätsangebote in der Stadt bündelt. Alle tiefenintegrierten Services sind jetzt in Zusammenarbeit mit der ÖBB-Personenverkehr GmbH direkt in der „wegfinder“-App mit nur einem Konto buchbar: Vom öffentlichen Verkehrsmittel (darunter alle VOR-Linien, die Stadtbusse und die ÖBB) über das „Rail&Drive“ Car-Sharing oder das „Dott“ E-Scooter-Sharing bis hin zum Fahrradverleih „nextbike“.
„Einfacher geht nicht mehr: Ab sofort gibt es kein umständliches Wechseln mehr von einer Mobilitäts-App zur anderen. In der ‚wegfinder‘-App gibt’s alles, was Mobilität in Wiener Neustadt betrifft, auf einen Blick. Damit fördern wir unser Service für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher unserer Stadt und gehen einen wichtigen Schritt in Richtung Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP).
„Wiener Neustadt zeigt, wie moderne Mobilität auf kommunaler Ebene funktionieren kann: Indem wir E‑Scooter, Bike- und E-Carsharing über die Mobilitäts-App ‚wegfinder‘ bündeln, machen wir nachhaltige Mobilität im Alltag einfacher zugänglich. Damit entsteht eine echte Alternative zum eigenen Auto, die einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Stadt leistet“, so ÖBB-Personenverkehr GmbH-Vorstandsdirektorin Sabine Stock.
Das finden Sie alles in der App „wegfinder“
- Stadtbus-System (11 Linien)
- „Dott“ E-Scooter-Sharing
- bis zu 180 E-Scooter von „Dott“ im Stadtgebiet
- 5 Hauptstationen am Hauptplatz, Hauptbahnhof, Bahngasse/Beethovengasse, Herzog-Leopold-Straße und Johannes-von-Nepomukplatz
- Innenstadt: abstellen nur an Fahrradabstellanlagen, Parkzonen sind in „wegfinder“-App ersichtlich und werden auch physisch gekennzeichnet
- Außerhalb des Zentrums: Free Floating, d.h. die Scooter können im Rahmen der geltenden Verkehrsregeln überall abgestellt werden (ausgenommen Parkverbotszonen)
- Langsamfahrzonen: automatische Drosselung der Geschwindigkeit auf 8 km/h, z.B. in der Fußgängerzone und im Stadtpark
- Parkverbotszonen: Beenden der Ausleihe nicht möglich, z.B. entlang von Bächen und in Parks
- Fahrradverleihsystem „nextbike“
- Fortführung bis 2031 gesichert
- Weiterentwicklung und bedarfsorientierte Anpassung der Standorte
- „Rail&Drive“ Car-Sharing
- E-Auto am Standort „Neues Rathaus“
- Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger sowie Magistrat möglich
- Zusätzlich gibt es Services mit einer sogenannten Light Integration, die in der App angezeigt werden und bei denen man für die Buchung in eine andere Applikation bzw. auf eine Website verlinkt wird. Dazu gehören in Wiener Neustadt z.B. das MaxiTaxi sowie die anderen Carsharing Anbieter im Wohnbau (Mo.Point, Family of Power).
Kosten
- einmalige Kosten (2026): rund 120.000 Euro (inkl. aller Maßnahmen)
- laufende Kosten ab 2027: rund 95.000 Euro jährlich
Ziele des Projekts
- Verbesserung der Übersicht über Mobilitätsangebote
- Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität
- Reduktion von Individualverkehr, Lärm und Emissionen
- Förderung von aktiver Mobilität und Lebensqualität
Das könnte dich auch interessieren
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.