Wirtschaftsbund-Stellenmonitor
Unternehmen im Bezirk Wiener Neustadt suchen 638 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Abgeordneter zum Nationalrat, WBNÖ-Direktor Harald Servus und WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker betonen die Bedeutung weiterer Entlastung für die niederösterreichischen Unternehmen. | Foto: WBNOE/Monihart
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  • Abgeordneter zum Nationalrat, WBNÖ-Direktor Harald Servus und WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker betonen die Bedeutung weiterer Entlastung für die niederösterreichischen Unternehmen.
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Der aktuelle WB-Stellenmonitor für Juni zeigt: Im Bezirk Wiener Neustadt suchen Betriebe aktuell 638 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zuletzt waren 4.947 Personen beim AMS als arbeitslos vorgemerkt.

BEZIRK WIENER NEUSTADT. Für den Wirtschaftsbund Niederösterreich (WBNÖ) ist klar: Die niederösterreichischen Betriebe wollen beschäftigen. Damit daraus echtes Wachstum wird, muss die Politik jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.

„Wenn unsere Betriebe trotz herausfordernder Zeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, zeigt das vor allem eines: Sie glauben an den Standort Niederösterreich. Aber dieser Wille darf nicht an hohen Arbeitskosten und überbordender Bürokratie scheitern. Die Senkung der Lohnnebenkosten sowie die Aktivpension, welche im Doppelbudget gesetzt wurden, sind wichtige erste Schritte, aber noch lange nicht das Ende der Geschichte. Was es braucht, ist Konsequenz, damit Beschäftigung nicht erschwert, sondern ermöglicht wird“, betont WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker.

Bürokratie abbauen, Lohnnebenkosten senken

„Wichtig ist nun, aus den gesetzten Schritten eine echte Entlastungslinie zu machen: Lohnnebenkosten senken, Bürokratie abbauen, Arbeiten in der Pension attraktiver machen. Gerade für unsere KMUs (Klein- und Mittelunternehmen) ist jede unbesetzte Stelle ein konkretes Problem. Bleiben Arbeitsplätze unbesetzt, bleibt Arbeit liegen, können Aufträge nicht erfüllt oder Öffnungszeiten nicht eingehalten werden. Deshalb braucht es jetzt weitere Maßnahmen, damit die Wirtschaft in Schwung bleibt“, so ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ-Direktor Harald Servus.

Warst du schon einmal arbeitslos?

Wie groß diese Wirkung sein kann, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Pro Prozentpunkt Lohnnebenkostensenkung können bis zu 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen, gleichzeitig werden hunderttausende bestehende Arbeitsplätze abgesichert. Dennoch darf es nicht bei einem ersten Schritt bleiben.

Im Sozial- und Gesundheitsbereich werden Kräfte gesucht. | Foto: symbolfoto: pixabay
  • Im Sozial- und Gesundheitsbereich werden Kräfte gesucht.
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Für den Wirtschaftsbund Niederösterreich ist daher klar: Wer Beschäftigung will, muss jene entlasten, die Beschäftigung schaffen. Nur wenn unsere Unternehmerinnen und Unternehmer wieder mehr Freiraum zum Atmen bekommen, entsteht wirtschaftliches Wachstum. Und eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze und nachhaltigen Wohlstand.

Die offenen Stellen in den einzelnen Branchen im Bezirk Wiener Neustadt

Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik: 61
Bergbau, Rohstoffe, Glas, Keramik, Stein: 17
Büro, Marketing, Finanz, Recht, Sicherheit: 143
Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe: 31
Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT: 40
Handel, Logistik, Verkehr: 106
Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft, Umwelt: 15
Maschinenbau, Kfz, Metall: 75
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk: 8
Rechnungswesen, Controlling, Steuern: 4
Reinigung, Hausbetreuung, Anlern- und Hilfsberufe: 43
Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege: 57
Textil, Bekleidung, Mode, Leder: 0
Tourismus, Gastgewerbe, Freizeit: 31
Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung: 6
Schutz, Sicherheit, Überwachung: 1

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Im Sozial- und Gesundheitsbereich werden Kräfte gesucht. | Foto: symbolfoto: pixabay

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