1000 Hügel Rallye in Krumbach
Heimspiel endet mit zweitem Platz, nur Staatsmeister war schneller
- Jubel über Platz zwei hinter Hermann Neubauer und vor Raimund Baumschlager.
- Foto: Daniel Fessl
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Der Krumbacher Luca Waldherr und seine Co-Pilotin Claudia Maier fuhren bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach aufs Siegespodest. Bei der Rallye vor der Haustür war nur Sieger Hermann Neubauer schneller als das Duo. ORM-Pläne für 2027 laufen bereits.
KRUMBACH. (Red.) Es war eine echte Premiere für den Krumbacher Luca Waldherr, und diese darf als äußerst gelungen abgehakt werden. Erstmals trat der niederösterreichische Motorsportler mit der Dreifachbelastung als Organisator, Teamchef und selbst aktiver Pilot bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye rund um Krumbach am Wechsel in Erscheinung. Am Ende standen eine Topveranstaltung mit Tausenden Zuschauern, das dramatischste Titelrennen seit Ewigkeiten in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft und ein zudem auch durch die eigene Leistung hochzufriedener Lokalmatador. Denn mit einem zweiten Platz, den das Duo Luca Waldherr/Claudia Maier bei der Heim-Rallye hinter dem frisch gebackenen Staatsmeister Hermann Neubauer holte, war rein gar nicht zu rechnen.
- Toppilot Luca Waldherr.
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Der 32-jährige Vize-Staatsmeister von 2024 konnte das Ergebnis, ob der Ausfälle der Favoriten Simon Wagner und Michael Lengauer schon richtig einschätzen, weshalb er sprach; „Es ist natürlich schön, vor den eigenen Fans auf dem Siegespodest zu stehen, aber ob Zweiter, Dritter oder Vierter, ich wäre mit allem zufrieden gewesen. Ehrlich gesagt bin ich mehr überrascht, dass ich von den Zeiten her sehr gut mit den drei Titelkandidaten mithalten konnte.“ Erst ein Ausritt auf dem Rundkurs in Kirchschlag riss eine kleine Distanz in den engen Kontakt zum Spitzentrio. Luca Waldherr: „Das war leider mein Fehler, da haben wir Glück gehabt, dass wir überhaupt in der Rallye geblieben sind und unser Citroen C3 Rally2 nicht zur Seite gekippt ist. Dass wir dann noch durch das Pech von Simon und Lengi ein bissel nach vorne geschwemmt worden sind, nehmen wir natürlich gerne mit, auch wenn’s mir für die beiden leidtut.“
- Copilotin Claudia Maier.
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In Anbetracht der Tatsache, dass Waldherr / Maier heuer nur zwei ORM-Läufe, in Judenburg und Krumbach, bestritten haben und somit gar nicht vollends im Rennmodus sind, stimmt die trotzdem tolle Leistung natürlich zuversichtlich für die Zukunft, aus der Luca Waldherr kein Geheimnis macht: „Es ist mein großer Wunsch, 2027 wieder eine volle Saison in der Rallye-Staatsmeisterschaft mitzumischen. Dafür sind die Gespräche mit meinen jetzigen sowie mit neuen Sponsoren bereits im Gange, und sie verlaufen auch in eine sehr gute Richtung.“ Man darf also gespannt sein.
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