24.11.2016, 20:43 Uhr

Lavants "irres" Leiden in Klagenfurter Psychiatrie

Gerhard Marschner, Peter Wächter, Andrea Eckert, Adele Frasineanu, Gerhard Iberer, Franz Bachhiesl, Klaus Amann (v. li.)

Die Christine Lavant Gesellschaft präsentierte in Wolfsberg ein neues Buch.

WOLFSBERG (tef). "Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus" ist der Titel eines Buches von Christine Lavant, das der Wallstein Verlag vor Kurzem neu herausgebracht hat. Der überragenden Bedeutung der Lavanttaler Schriftstellerin entsprechend, gestalteten herausragende Künstler die Präsentation im Wolfsberger Rathaus.

Künstler erster Güte

Nach der Begrüßung durch den Obmann der Christine Lavant Gesellschaft, Fanz Bachhiesl, referierte Klaus Amann, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universtät Klagenfurt, langjähriger Leiter des Kärntner Literatur Archives und des Robert Musil Institutes sowie intimer Kenner des Werkes von Christine Lavant, über das neue Buch. Die Wiener Schauspielerin und Chansoniere Andrea Eckert schaffte es mit ihrem präzisen und emotionalen Vortrag, dass das Publikum die Erfahrungen und das Leiden Lavants im Klagenfurter Irrenhaus sehr überzeugend nachvollziehen konnte.

Musiker der Extraklasse

Das Wiener Philharmoniker Quartett umrahmte mit feinem Spiel den Abend mit mehreren Stücken von Schubert, Strauß und Hadyn.
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