09.02.2018, 12:51 Uhr

Werner Kristan will Ampelsystem für potenzielle Partner einführen

Werner Kristan will ein "Ampelsystem" einführen (Foto: Mörth)

Der Lavanttaler möchte mit roten und grünen Bändern lästiger Fragerei aus dem Weg gehen.

LAVANTTAL. Jetzt, wo der Fasching seinem Höhepunkt entgegensteuert, hat sich auch der Wolfsberger Modezar Werner Kristan etwas ausgedacht, um die Lavanttaler zum Lachen zu bringen. Er glaubt, eine einfache Lösung für das schwedische Bereitschaftsproblem zum Austausch gegenseitiger sexueller Handlungen gefunden zu haben. "Ich bin auf die Idee gekommen, dass man sich doch ab sofort mittels fluoreszierender Armbänder zum Austausch von Sex signalisieren könnte", so Kristan. Dadurch könne man sich die lästige und vor allem unromantische Fragerei nach einem "Ja" oder "Nein" ersparen.

Rotes und grünes Armband

Bekanntlich soll es ja in Schweden in Kürze zu einem Gesetzesbeschluss kommen, der ein gegenseitiges Einvernehmen von sexuellen Handlungen sicherstellen muss. So sollen sexuelle Übergriffe eingedämmt werden. "Jeder könnte also immer ein rotes und ein grünes Armband bei sich tragen. Wenn ihm ein Gegenüber gefällt oder er sexuelle Handlungen mit diesem aufnehmen will, werden mit den jeweiligen Bändern Signale ausgesendet. Das könnte ähnlich dem System von Verkehrsampeln funktionieren." Nach diesen, in Windeseile, abgehaltenen Vorarbeiten hat Kristan bereits die Fertigung von 100.000 Bändern in Auftrag gegeben. "Jeweils 50.000 in Grün und Rot", so der Wolfsberger, der damit groß ins gesetzlich geregelte Sexualtreiben im hohen Norden Europas einsteigen will.
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