Farthofer
"Möchte Sozialdemokratie im Waldviertel neu aufstellen"

- Christian Farthofer (links) und Regionalgeschäftsführer Thomas Miksch (rechts) beim Pressegespräch in Zwettl.
- Foto: Bernhard Schabauer
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Der neue Vorsitzende der SPÖ im Bezirk Zwettl, Christian Farthofer, in einem Auftakt-Pressegespräch über seine Arbeitsfelder, Vorhaben und Visionen.
ZWETTL. Der Schwarzenauer Christian Farthofer hat sich als neuer Bezirksvorsitzender der SPÖ Zwettl in einem Pressegespräch im Gasthaus zur Goldenen Rose in Zwettl zu seinen Zielen geäußert. Demnach möchte Farthofer, der seit mehreren Jahren Vizedirektor der Arbeiterkammer Niederösterreich ist, langjährige Erfahrung beim ÖGB vorzuweisen hat und Vorstandsvorsitzender des BFI Niederösterreich ist, die Sozialdemokratie nicht nur im Bezirk Zwettl, sondern im gesamten Waldviertel neu aufstellen.
Waldviertel im Mittelpunkt
Dabei möchte er in der jeweiligen Sache als Brückenbauer ein Ansprechpartner sein und das Wohlergehen des Waldviertels in den Mittelpunkt stellen: "Wir können es uns nicht leisten, nicht zusammenzuarbeiten", schwört er alle politischen Akteure und Bezirke zum Zusammenhalt ein.

- Christian Farthofer.
- Foto: SPÖ NÖ
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Abwanderung stoppen, Infrastruktur ausbauen
Denn es gebe viele Herausforderungen, die man nur gemeinsam bewältigen könne. "Wir müssen die Abwanderung stoppen indem wir die Infrastruktur ausbauen – vor allem auch im Datenbereich. Somit können Arbeitgeber attraktiv bleiben und Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden." Hierfür würde er gegebenenfalls mit Steuern steuern. In der Frage der Gesundheitsversorgung sieht Farthofer einen gemeinsam benötigten Kraftakt.
Flächendeckend Personal rekrutieren
Farthofers politische Ziele sind ebenfalls klar: "Wir wollen bei der nächsten Gemeinderatswahl wieder flächendeckend antreten und einen Generationenwechsel herbeiführen." Der neue Bezirksvorsitzende hebt dabei etwa die Bildung der Sozialistischen Jugend in Zwettl hervor. "Wir wollen viele junge Leute motivieren, mitzugestalten", sagt Farthofer, der die bisherigen politischen Strukturen aufbrechen möchte.
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