WLAN Förderung der EU
Zwettl, Echsenbach und Martinsberg erhielten Zuschlag für kostenlose WiFi-Hotspots

Landesrat Martin Eichtinger und Bürgermeister der Marktgemeinde Kaumberg, Michael Wurmetzberger präsentieren die EU-Förderung für gratis WLAN an die Gemeinden in Niederösterreich.
  • Landesrat Martin Eichtinger und Bürgermeister der Marktgemeinde Kaumberg, Michael Wurmetzberger präsentieren die EU-Förderung für gratis WLAN an die Gemeinden in Niederösterreich.
  • Foto: Büro Landesrat Eichtinger
  • hochgeladen von Katrin Pilz

ZWETTL. Die EU-Initiative „WiFi4EU“ unterstützt die Einrichtung von kostenlosen WiFi-Hotspots in öffentlichen Räumen wie Parks, Verwaltungen, Bibliotheken und Gesundheitszentren, an denen noch kein kostenloses WLAN-Angebot verfügbar ist. Im Rahmen der Initiative finanziert die Europäische Kommission Gutscheine im Wert von 15.000 Euro, um Gemeinden und Städten bei der Einrichtung von WiFi-Hotspots in öffentlichen Räumen zu unterstützen. Von den insgesamt 141 ausgewählten Gemeinden und Städten in Österreich befinden sich 22 Gemeinden und Städte aus Niederösterreich unter den glücklichen Gewinnern. Im Bezirk Zwettl erhielten Echsenbach, Martinsberg und Zwettl den Zuschlag für kostenlose WiFi-Hotspots.

Bessere Vernetzung mit der Welt

„Dank der EU-Initiative können die Gemeinden und Städte kostenlose WLAN-Verbindungen anbieten und sich besser mit Europa und der Welt vernetzen. Eine wichtige Digitalförderung für den ländlichen Raum“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger und der Abgeordnete zum Europäischen Parlament Lukas Mandl. Insgesamt haben sich mehr als 10.000 Gemeinden und Städte aus ganz Europa um einen WiFi4EU-Gutschein beworben, davon haben 3400 schlussendlich den Zuschlag für einen WiFi4EU-Gutschein erhalten. 
Die 22 Gewinner aus Niederösterreich sind: Bad Großpertholz, Bisamberg, Echsenbach, Fels am Wagram, Gaming, Gerasdorf bei Wien, Groß-Schweinbarth, Großweikersdorf, Hinterbrühl, Hollabrunn, Horn, Kirchberg am Wechsel, Martinsberg, Neunkirchen, Raxendorf, Semmering, St. Georgen am Ybbsfelde, St. Peter in der Au, Waldegg, Wilfersdorf, Zillingdorf und Zwettl.
Jene Gemeinden und Städte, die dieses Mal nicht erfolgreich waren, können im Herbst 2019 einen neuen Antrag stellen.

120 Millionen Euro für 9000 Zugänge

„Niederösterreich ist eine Vorzeigeregion beim Abholen von EU-Mitteln, denn für jeden eingezahlten Euro werden drei Euro nach Niederösterreich zurückgeholt“, lobt Landesrat Eichtinger und ergänzt „hier ist die EU am Puls der Zeit und verbessert den digitalen Alltag seiner Bürgerinnen und Bürger“.
Nach Plänen der EU-Kommission sollen bis 2020 bis zu 9000 kostenlose Wlan-Zugänge entstehen, 120 Millionen Euro stehen dafür bereit. Zwei weitere Ausschreibungen sind noch geplant.

Autor:

Katrin Pilz aus Krems

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