06.09.2016, 08:36 Uhr

Wasser aus Mariazell für Sololipi

Werner und Michaela Simi wurden von den Dorfbewohnern und Kindern von Sololipi sehr herzlich aufgenommen. (Foto: KK)

Mit dem 'Mariazeller Wassertankprojekt' wird Menschen in Kenia geholfen.

Der Norden Kenias, das Gebiet der Samburu, leidet seit Jahren unter permanenter Trockenheit. Die „Mariazeller Charitygroup“ unter der Leitung von Susanne Gluschitz und Benedikta Eder hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Samburu von Sololipi zu helfen.
Susanne Gluschitz und ihre Helfer sind an vielen Wochenenden bei Flohmärkten in der Steiermark und in Niederösterreich unterwegs, um Geld für die Wassertanks und die Zulieferung von Wasser mit Tankwagen aus etwa 170 km Entfernung zu finanzieren. Mittlerweile sind fünf Wassertanks installiert, drei davon aus Geldern der „Mariazeller Charitygroup“. Zuvor mussten die Menschen oft einen Weg von 40 Kilometern zurücklegen, um in der Trockenzeit zu Wasser zu kommen.

Betreut wird das Projekt von Bergführer und Reiseleiter Robert Gathu und seinem zwölfköpfigen Team. Die Wassertanks befinden sich mittlerweile in einer großen mit Wellblech gedeckten Hütte, die während der Nacht versperrt ist. Robert Gathu versucht in regelmäßigen Abständen immer wieder in Gesprächen den Menschen den richtigen Umgang mit dieser wertvollen Ressource näherzubringen. Werner und Michaela Simi sowie Projektleiter Robert Gathu konnten sich auf ihrer Keniareise davon überzeugen, dass das Projekt sehr erfolgreich ist. Das nächste Ziel ist es, eine „Nursery School“ in Sololipi zu errichten, denn der nächste Kindergarten und die nächste Schule sind 20 km von Sololipi entfernt.
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