18.10.2016, 15:48 Uhr

Einsatzübung der steirischen Höhlenrettung

(Foto: Hörzer/Rothleitner)
Kürzlich erfolgte in der Vordernberger Grießmauer eine komplexe Übung der Höhlenrettung Steiermark. In Kooperation mit dem Österreichischem Bundesheer und der Bergrettung Vordernberg wurde die Rettung eines schwer verletzten Höhlenforschers aus einer tiefen Schachthöhle beübt. Über 25 Höhlenretter waren notwendig um den verunfallten aus einer Tiefe von ca. 60 Metern zu retten. Erstmalig wurde auch der Einsatz eines neuartigen beheizbaren Rettungszeltes in der Höhle versucht. Diese technisch äußerst anspruchsvolle Übung zeigte wieder wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Rettungsorganisationen ist. Das Bundesheer flog den Stoßtrupp bestehen aus 4 Mann an der Winde zum Höhleneingang und war danach für den restlichen Material und Mannschaftstransport auf einen geeigneten Landeplatz verantwortlich. Die Bergrettung Vordernberg bereitete den Abtransport bzw. die Übernahme des Verletzten am Schachtmund vor. Der Verunfallte wurde nach Übergabe an die Bergrettung noch über die Grießmauerplan abgeseilt. Eine sehr gelungene spektakuläre und lehrreiche aber auch fordernde Übung.
Fotos: Martin Hörzer/Thomas Rothleitner
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