06.09.2016, 19:41 Uhr

Taiwan-Delegation zu Gast in der Ölmühle Herbersdorf

Das Zupfinstrument Pipa ist mehr als zweitausend Jahre alt
Herbersdorf: Ölmühle |

Bilateraler Jugendaustausch: Botschafterin Vanessa Shih hatte knapp vierzig Studenten im Schlepptau.

Der Ablauf im Innenhof der Ölmühle gestaltete sich herzlich. Gleich zu Beginn machten die taiwanesischen Studenten ihren Gastgebern die Aufwartung. Den Auftakt besorgte Yihan Kao mit einem Lied auf der Pipa, einem uralten chinesischen Zupfinstrument. Sie begleitete auch das Tanztrio, das ganz in chinesischer Tradition mit Fächern, Schleiern und glänzenden Tüchern die Wellen des Ozeans versinnbildlichten. „Normal dauert unser Programm neunzig Minuten“, meinte Moderatorin Chi Huang entschuldigend, dass nur ein kurzer Auszug gezeigt werde.
Give me one rose flower! Der hingebungsvolle Tanz in Rosarot und die atemberaubende Jo-Jo-Vorführung weckten in der Tat die Neugier auf das volle Programm, das von einer Streetdance-Performance in kleinem und großem Rahmen abgerundet wurde.
Danach begaben sich die einheitlich in grauer Hose, weißem Hemd und dunkelblauem Rock gekleideten Gäste zur Ölmühle, wo Hausherr Bürgermeister a.D. Gernot Becwar den Weg des Kürbisses von der Ernte der Frucht bis zum fertigen Kernöl beschrieb. In feinstem „Stoa-Englisch“, wie er scherzhaft anmerkte, erklärte er alle Schritte, welche die größte Beere, als die der Kürbis gilt, in ihrer Verarbeitung durchlaufen muss. Ihm zur Seite stand Johanna Resch, diesmal als Privatperson und nicht als Steirische Weinkönigin, in deren Hand die Organisation des Jugendaustausches lag. Das Kopfnicken, das Getuschel nach dem Gesagten und die neugierigen Blicke können wohl als Indiz für eine gelungene Konversation herhalten.
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