21.08.2016, 05:00 Uhr

Sonne als Vitaminspender für Knochen und Psyche

Die Sonne genießen: Natürlich mit Maß und Ziel. Zu viel Sonne ist genauso schlecht wie zu wenig des wichtigen Vitaminspenders. (Foto: djd/Elasten-Forschung/Fotolia-W. HeiberFotostudio)

Ohne sie gäbe es kein Leben: die Sonne. Sie leitet uns durch den Tag und spendet Energie und Kraft.

Eines vorneweg: Die Sonne ist Licht- und Lebensquelle. Ohne sie wäre ein Leben auf unserem Planeten unmöglich. Gleichzeitig darf aber nicht vergessen werden, dass auch für den Sonnengenuss die Devise "Mit Maß und Ziel" zu gelten hat, denn ein Zuviel an schädlichen UV-Strahlen ist ebenso schädlich und gefährlich wie absoluter Sonnenlichtmangel.

Vitamin D – das Sonnenschein-Vitamin

Oft unbekannt ist die Tatsache, dass Sonnenlicht die körpereigene Bildung von Vitamin D fördert. Dieses ist wiederum wichtig für den Knochenaufbau. Ein Vitamin D-Mangel führt nicht selten zu Osteoporose, aber auch Herz- und Kreislauferkrankungen.
Neuere Studien weisen darauf hin, dass immer mehr Menschen einen zu geringen Vitamin D-Spiegel haben, vor allem ältere Personen. Von Bedeutung ist die Verbindung als Vitamin D2 (Vorkommen in in Pflanzen und Pilzen) und als Vitamin D3 (Vorkommen in tierischen Lebensmitteln). Im Körper ist diese organische Verbindung mit lebenswichtiger Funktion an der Regulierung des Calcium- und Phosphatspiegels beteiligt und sorgt dafür, dass Calcium aus der Nahrung gut aufgenommen und in den Knochen eingebaut werden kann.

Auf ins Freie

Bekannt ist außerdem, dass mit zunehmendem Alter auch die Fähigkeit der Haut, UV-B-Licht aufzunehmen, abnimmt. Dieses ultraviolette Licht ist aber nötig, um selber die körpereigene Vitamin-D-Bildung zu unterstützen. Daher ist – mit genügend Sonnenschutzcrème ausgestattet – der Aufenthalt in der Sonne
empfehlenswert. Die meisten von uns bewegen sich sowieso immer weniger im Freien. Ein Mangel sollte daher absolut ernst genommen werden, denn er kann ungünstige Folgen haben: Diese reichen von einer Instabilität des Knochengerüstes, über Bluthochdruck bis hin zu einem erhöhten Risiko für Erkrankungen des Immunsystems oder Allergien. Oft werden auch Muskelschmerzen beobachtet oder Abgeschlagenheit im Alltag.


Unsere Seele verlangt nach Sonne

Abgesehen vom Vitamin D, das uns die Sonne sozusagen "liefert", spielt sie auch für den Hormonhaushalt eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst weckt sie die Frühlingsgefühle in uns, indem sie den Serotonin-Spiegel ansteigen lässt. Die oftmals im Winter verordnete Lichttherapie erledigt sich damit im Frühling und Sommer von selbst.
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Harald Schober aus Weiz | 21.08.2016 | 11:08   Melden
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