25.05.2016, 06:37 Uhr

Die guten Geister aus Reihe zwei

Generationenübergreifende Hilfe: Hermann und Andrea, Resi und Dieter Zimmermann (Foto: GEPA)

Zahlreiche helfende Hände sorgen beim Handballmarathon seit Jahren für einen reibungslosen Ablauf.

Als im Jahr 2007 ein gewisser Ulf Arlati seine Freunde und Weggefährten mit der Idee konfrontierte, einen Handballmarathon für den guten Zweck zu organisieren, regierte zunächst die Skepsis. Zehn Jahre und rund 200.000 Euro, die als Spenden einlangten, später, hat der Event alle Erwartungen mehr als nur übertroffen. "Ohne meine Gattin Ingrid und die zahlreichen Helfer im Hintergrund wäre dieser Erfolg nie möglich gewesen", sagt Arlati im Vorfeld der Jubiläumsauflage am 3. und 4. Juni in der Seiersberger KUSS-Halle.

Alle helfen zusammen

Ein Mann der ersten Stunde war unter anderem Hermann Zimmermann. "Ich kenne den Ulf seit der Hauptschulzeit, habe mit ihm auch beim HSC gespielt. Schon beim ersten Handballmarathon hat man gespürt, dass die Leute begeistert sind. Das hat sich bis heute nicht geändert." Nicht nur Zimmermann selbst, sondern seine gesamte Familie steht an den Spieltagen im Dienste der Menschlichkeit. "Meine Eltern betreuen das Spendenbuffet, auch meine Gattin und die Kinder sind im Einsatz." Wie sich die Veranstaltung, die stets Familien, die ein schweres Schicksal zu tragen haben, zugute kommt, in den zehn Jahren entwickelt hat, können auch Alois Krottmaier und Walter Choc beurteilen. "Am Anfang war es eine familiäre Geschichte, von Jahr zu Jahr ist das Interesse größer geworden", sagt Krottmaier, der, wie die meisten Helfer "Mädchen für alles ist". Choc, der unter anderem auch Spiele pfeift, ergänzt: "Wir sind alle stolz, Teil dieser Geschichte zu sein."
Von der Dynamik, die sich entwickelt hat, ist auch Franz Martinelli, der mit Frau und Tochter den Infostand in der Halle betreut, angetan. "Als der ORF anfragte, über den Marathon zu senden, ist mir der Stellenwert des Events erst richtig bewusst geworden." Auch die Sportart Handball an sich rückt dadurch stärker in den Mittelpunkt. "Personen, die oft nichts mit Handball zu tun haben, spielen einen Tag für den guten Zweck. Das ist beeindruckend", sagt Birgit Wegscheider, die mit Markus Kohlmaier nicht nur auf dem Parkett ein Team bildet. Andrea Lipp, Ärtzin vom Dienst, und Bernd Meister von Hauptsponsor Bank Austria bringen es auf den Punkt: "Jede Spende ist eine Erleichterung für die Betroffenen, daher hilft jeder gern!"

C. Hofer
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