26.07.2016, 12:16 Uhr

Ein Zeichen neuen Lebens in der Kirche

200 Familien feierten in Pöllau als Abschluss des 16. Jungfamilientreffens gemeinsam Gottesdienst. (Foto: Franz Schöffmann)

Mit 200 Familien verzeichnete das 16. Jungfamilientreffen in Pöllau einen Teilnehmerrekord.

Soviel Teilnehmer wie noch nie haben am 16. Jungfamilientreffen im steirischen Pöllau teilgenommen. Mehr als 200 Familien mit über 500 Kindern – unterstützt von 200 freiwilligen Helfern – trafen sich unter anderem mit Familienbischof Klaus Küng zu einer geistlichen Ferienwoche mit dem Motto „Familie – Ort der Liebe und Barmherzigkeit“.
Die Tatsache, dass das Interesse am Jungfamilientreffen von Jahr zu Jahr wächst, sieht Organisator Robert Schmalzbauer als „ein Zeichen, dass Familie weiterhin hoch im Kurs steht und viele Menschen von der Kirche eine authentische Hilfe für ihre Ehe und ihre Familie erwarten“. Das Jungfamilientreffen will solche Hilfe geben und biete daher „Nahrung für die Seele, für die Ehe und für die Familie, von der die Teilnehmer oft ein ganzes Jahr zehren“, so Schmalzbauer.
Träger des Jungfamilientreffens ist die Initiative Christliche Familie (ICF), eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Schmalzbauer: „Oft kommen Familien das erste Mal nach Pöllau in einer vagen Hoffnung, hier etwas zu erleben, was ihnen als Familie Halt und Kraft gibt. Weil sie hier Zeit und viele Impulse haben, ihren Glauben zu vertiefen und die Schönheit eines auf Christus gegründeten Familienlebens zu erfahren, lassen sie sich immer mehr auf diesen Weg ein.“ So werde Pöllau für viele eine neue Grunderfahrung eines lebenspendenden Glaubens. Viele Familien kämen danach immer wieder, um miteinander Gottes Liebe und Barmherzigkeit neu zu erfahren.
So könne auch eine Urlaubswoche dem Heil-werden der Eheleute und der Familien dienen.

Botschafter der Freude und der Hoffnung

Dass die geistliche Erneuerung der Familie kein Selbstzweck ist, sondern über den eigenen Kreis hinaus wirksam werden muss, unterstrich der Hauptreferent des diesjährigen Jungfamilientreffens, Msgr. Livio Melina. Der Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie rief die Teilnehmer auf, in der Gesellschaft „eine kreative Minderheit“ zu sein, um allen Menschen zu dienen: „Die Herausforderung liegt nicht darin, Minderheit zu sein – das sind wir sowieso schon -, sondern darin, kreativ zu sein.“ Folgerichtig war die Abschlussmesse des Jungfamilientreffens auch eine Sendungsfeier für die Familien: „Es ist wichtig, dass ihr als Familien Botschafter der Freude und der Hoffnung seid. Ihr seid ein Zeichen neuen Lebens in der Kirche“, gab der Pfarrer von Pöllau, Roger Ibunigg, den Familien mit auf den Weg.
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