08.03.2016, 10:58 Uhr

Gleichberechtigung und wo sie anfängt

Ein Kommentar von Agnes Czingulszki.

NACHGESCHENKT

Gleichberechtigung soll nicht nur Aufgabe der Politik und Wirtschaft sein. In Wirklichkeit fängt sie im Alltag an. Dort, wo Männer und Frauen aufeinandertreffen, in freundschaftlicher Stimmung Probleme beim Namen nennen und spielerisch auf den Tisch schlagen. Beispielsweise beim Wattenturnier. Ist doch das Kartenspielen seit jeher eine Männerdomäne, bei der Frauen selten in den Vordergrund rücken. Im Casino ist Frau Brugger nicht das erste Mal vor Ort, um zu zeigen, was sie beim Watten drauf hat. Dabei ist sie die treibende Kraft in ihrem Watter-Team und zieht den Männern regelrecht die Hose runter. Und ihr Ehemann ist deshalb nicht böse, ganz im Gegenteil: Sie freuen sich zusammen und sind gemeinsam die Gewinner der Nacht. Irgendwo da – unterschwellig und unaufregend – fängt die Gleichberechtigung an!
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