06.04.2016, 13:50 Uhr

Das Warten hat sich gelohnt

Große Freude über den gelungenen Weinjahrgang 2015 bei: (v.l.) Erich & Walter Polz, Dir. Helmut Kirchengast, Weinkönigin Johanna II., Bgm. Helmut Leitenberger, Vizebgm. Helga Cernko und und Dir. Anton Gumpl.

Die jungen Seggauer Weine des Jahrgangs 2015 bereiteten bei der 9. Weinpräsentation Organisatoren wie Besuchern große Freude.

Im Tagungs- und Kongreßzentrum von Schloss Seggau hat das lang ersehnte Warten auf den neuen Wein ein vergnügliches Ende gefunden. Gutsverwalter Dir. Helmut Kirchengast sowie die für die Vinifizierung verantwortlichen Partner Erich und Walter Polz stellten, angesichts der hohen Qualität der edlen Tropfen, mit großer Freude die neuen Seggauer Weine den Weinbeißern vor.

Warten auf den Wein

"Wenn man bewusst auf etwas verzichtet, darf man nachher etwas Großes erfahren. Das passt perfekt zum Thema Wein", betonte Gutsverwalter Dir. Kirchengast. Denn das Licht strahle immer heller, so Kirchengast, wenn man aus dem dunklen Raum ins Helle trete. Der neue Jahrgang verspreche jedenfalls ein sehr, sehr feiner Jahrgang zu werden.

Gute Partnerschaft

Der Gutsverwalter unterstrich bei der neunten gemeinsamen Präsentation der Seggauer Weine auch auf die gute Partnerschaft mit dem Weingut Erich & Walter Polz, das seit 2004 für die Vinifizierung die Seggauer Weine verantwortlich zeichnet. Seit 2007 hat das Weingut Erich & Walter Polz die Weinberge des Mensalgutes Schloss Seggau gepachtet und bewirtschaftet diese in Eigenverantwortung.


Großes Lob für Jahrgang 2015

Das Warten war auch für Weinkönigin Johanna II. sehr lang und schwierig. Nun dürfe man aber stolz auf den neuen Wein sein. "Der Weinjahrgang 2015 hat eine Top-Qualität, ist bei der Frucht etwas zurückhaltender, aber er hält, am Gaumen, was er in der Nase verspricht. Wir werden angesichts des guten Lagerungspotenzials mit den Weinen des Jahres 2015 noch lange Freude haben", so Johanna Resch.


Prächtige Altweine

Die hatte Dir. Anton Gumpl vom Bildungszentrum für Obst- und Weinbau Silberberg schon bei der Verkostung auf Schloss Seggau mit einigen ebenfalls kredenzten Altweinen, wie einem Sauvignon blanc 1997, einem Traminer 2001 oder einem älteren Zweigelt. "Diese Altweine zeigen noch erstaunliche Frische, Frucht und Lebendigkeit, ein Zeichen für große Weine", schwärmte der Schuldirektor und bescheinigte steirischen Tropfen Lagerungspotenzial, wenn man sie nur reifen lasse.

Alte Rebstöcke, charaktervolle Weine

"Wir haben das Glück, im Sausal von Schloss Seggau alte, gut verwurzelte Rebstöcke zur Bewirtschaftung übernehmen zu können. Je tiefer ein Rebstock verwurzelt ist, desto mehr Charakter haben die Weine", erläuterte Walter Polz.
Auch Bruder Erich kam über den 2015-er ins Schwärmen: "Es ist ein besonderer, ausgereifter Jahrgang mit wunderbarer Frucht geworden, der frisch trinkbar ist!"

Viele Weininteressierte

Das besonderen Ereignis ließen sich auch Leibnitz-Bgm. Helmut Leitenberger und Vizebgm. Helga Cernko wie viele andere Conaisseure auch, keineswegs entgehen.
Musikalisch gekonnt umrahmt wurde die Jahrgangspräsentation vom "Jazz Standard Trio".
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